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            <title>10. [Wenn ein Pferd unter 4 fl. gekauft, oder verkauft]</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-FB92-8</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:zw8x.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <title>Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche (Volksthümliches aus Schwaben 2). Freiburg im Breisgau: Herder’sche Verlagshandlung, 1862.</title>
                  <author key="pnd:119178818">Birlinger, Anton</author>
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                                       <p xml:id="tg1600.2.2">Wenn ein Pferd unter 4 fl. gekauft, oder verkauft wird, solches hat der Meister mit Recht hinweg zu nehmen; Sodann stehet denen Bürgern und Unterthanen jedesmal frey, die Häute von aller alter kleinen Waar gegen 6 kr. auszulößen, von all jenen Pferdstücken hingegen, welche alters halber nicht mehr gehen, oder gebraucht werden können, solle dem Meister die Haut eigenthümlich zufallen.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1600.2.3">Wenn auf denen Straßen einem Fremden durchpassierenden ein Roß, oder Horn Vieh fällt, gehöret dem Meister von Einem derley gefallenen Viehstücke nicht nur allein die Hauth, sondern auch das Zuggeschirr, welches dasselbe aufhat, zu, welch' lezteres jedennoch der Eigenthümer mit 5 Batzen von dem Meister ablößen kann.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1600.2.4">Welchemnach dann, daß Er Meister <hi rend="spaced" xml:id="tg1600.2.4.1">Anton Sorg</hi> getreulich nachleben wolle, Er uns angelobet und geschworen hat, Einfolglichen Wir ihme diese Bestellung, und respective Instruction unter gewöhnlichen Amts Fertigung zugestellet haben<ref type="noteAnchor" target="#tg1600.2.7">
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                                          </ref>.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1600.2.5">So gegeben Stockach den 25. October 1800.</p>
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                                       <head type="h4" xml:id="tg1600.2.6">Fußnoten</head>

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                                             <ref cRef="/Literatur/M/Birlinger, Anton/Märchen und Sagen/Sitten und Gebräuche/Sitten und Gebräuche/2./265. Installirungsbrief für den Saulgauer Scharfrichter/10. [Wenn ein Pferd unter 4 fl. gekauft, oder verkauft]#Fußnote_1" xml:id="tg1600.2.7.2">1</ref> Diese Instruktion ist wörtlich abgeschrieben aus einer solchen für den Kleemeister Lampert Reichle<hi rend="italic" xml:id="tg1600.2.7.3"> dd.</hi> Stockach d. 26. Novbr. 1777. Die Saulg. Scharfrichterakten in der städtischen Registratur Kasten 4, Fach 10, Fascikel 13. Vgl. auch: Vom <hi rend="spaced" xml:id="tg1600.2.7.4">Scharfrichter.</hi> Historische Entwicklung seines Amtes und seiner Stellung in der Gesellschaft, v.J. Müller. Bremer Sonntagsblatt 1858. Nr. 50. 51. 52.</p>
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