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            <title>1326b. [Hetwecken abklopfen. Das Heißweckenschlagen]</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-F84F-3</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:ztr2.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
                  <author key="pnd:118506943">Bartsch, Karl</author>
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                  <pubPlace>Wien</pubPlace>
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                                       <p xml:id="tg2575.2.2">Hetwecken abklopfen. Das Heißweckenschlagen war zu Fastnacht in Wismar Sitte. Wir Kinder banden uns schon acht Tage vor Fastnacht Ruthen aus Birkenreisern, verzierten diese mit langen seidenen Bändern und schlugen damit am Fasttagmorgen oft schon gegen fünf Uhr Heißwecken. Wir traten mit solchen Ruthen an die Betten der Eltern und schlugen diese zu Fußende und riefen ›Heitwecken her, Heitwecken her!‹ Aber auch zu den Großeltern, Tanten und Onkel ging es oftmals hin, selbst die kleineren Geschwister wurden wohl mitunter vom Dienstpersonal dahin getragen. Von jeder geschlagenen Person gabs dann Heißwecken als Geschenk, die wir verspeisten. Es war aber eine Schande, wenn Vettern und Cousinen uns zuvorkamen.</p>
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