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            <title>1655. [Liebeszauber. Eine Person, die zwar guten Standes]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg2982.2.2">Liebeszauber. Eine Person, die zwar guten Standes, aber nicht eben reinen Geruches, wollte sich gerne an einen von ihr geliebten gelehrten Mann machen. Weil aber ihre Anschläge vergeblich, versuchte sie es durch lose Künste. Sie sandte an den Mann einen kostbaren Marcipan. Weil aber die Mutter des Mannes das Geschenk, annahm, und derselben im Nachdenken Alles verdächtig vorkam, ging sie in das Haus und warf einem daselbst sich findenden Schwein den Marcipan zu. Des folgenden Tags kam dasselbe Schwein und lärmte an der Thür des Hauses, worin die Jungfer logirte, um eingelassen zu werden. Als man dann die Thür öffnete, um zu sehen, was davor polterte, drang das Schwein ins Haus, lief gleich auf die Jungfer zu, richtete sich auf, fiel derselben um den Hals, so daß sie sich durch Gewalt und Hilfe desselben entschlagen mußte.</p>
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