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            <title>13. [Vör dissen güng ne Schneis' vant Baukholt]</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-F4BC-D</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:zsnm.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
                  <author key="pnd:118506943">Bartsch, Karl</author>
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                  <pubPlace>Wien</pubPlace>
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13.</head>

                                       <p xml:id="tg22.2.2">Vör dissen güng ne Schneis' vant Baukholt bi Kunsterar (Consrade) den Barg hendal, un nasten kem en Damm, de güng bet an de Stör. Diss Schneis' un dissen Damm tröck ümmer de Waur entlang. Toirst kemen de groten Hunn', de bellten ümme ganz groff ›Hau, wau! hau, wau!‹ Denn kemen de lütten Fixköters, de bellten ganz fin ›Jick, jack! Jick, jack!‹ un achter an jögen ne ganz Haud Jägers in 'n Galopp. Dicht an de Stör wir ein Slagbom, dor hölln se still. ›Upgemakt!‹ reep dat denn; denn dreiht sik de oll Slagbom rüm, dat man dat Knarr'n wit hüren künn. Un ræwer güng 't æwer de Stör.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg22.2.3">Up disse Sid was ein Damm, de noch hüt un dissen Dag de Profoß (Parforce)-Damm heit – dissen Damm güng 't henlang, all wat sei lopen künn'n, na 't Holt herin und denn so weg.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg22.2.4">Bi enen Buern in Sukow haddens 's abends grad denn Deig insüert, un de een oll Diern hadd jo wol de Kœkendör uplaten. Hei! wart dat en Larm – se kam'n herut, un all min Lęw! sünd all de Hunn' bi den Backeltrog un fręten den Deig up. Se jammern æwer den schönen Deig un de een Diern is so drist, un fröcht: ›Wat krig wi nu dorvör?‹ Dei Een ut de Haud' seggt: ›O kik't man för de grote Dör tau!‹</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg22.2.5">As se all wegjagt sünd, gan se ok hen, un wat liggt dor? Eenen groten Hümpel Pirdmess.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg22.2.6">Dunn warden se argerlich un de Een nimmt den Bein un stött dor wat von na de Dęl herup. As se den annern Morgen hengan, liggt dor einen schönen Hümpel Geld.</p>
                                       <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg22.2.7">De Jägers, sęden se ümmer, wiren all verwünschte Eddellüd, de vör dissen so unvernünftig jagt haddn.</p>
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                                             <seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg22.2.9.1">Nach mündlicher Erzählung des Altentheilers Johann Helms zu Rabensteinfeld aufgezeichnet von Präpositus Schencke in Pinnow.</seg>
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