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            <title>11. [Die Besitzer der Höfe Klein-Sprenz und Göldenitz]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg359.2.2">Die Besitzer der Höfe Klein-Sprenz und Göldenitz geriethen in Streit wegen der Grenze, und öfter kam es beim Ackern zu Schlägereien zwischen ihren Knechten. Der Sprenzer Herr hatte nämlich mehrmals die Grenzsteine verrückt. Als er einst mit seinem Gegner bei dem Grenzstein zusammentraf, stellte er sich auf denselben und rief ›Wenn hir nich dei Scheid is, will ik in dissen Sten versacken.‹ Sofort sank er mit dem rechten Fuße bis über den Knöchel in den Stein ein. Noch vor einem Menschenalter wollen alte Leute den Stein gesehen haben, auf dem deutlich der Abdruck eines Menschenfußes zu erblicken war.</p>
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