<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns:jxb="http://java.sun.com/xml/ns/jaxb" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:tns="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010" xmlns:tgl="http://textgrid.info/namespaces/metadata/language/2010" xmlns:tgs="http://textgrid.info/namespaces/metadata/script/2010" xmlns:tgr="http://textgrid.info/namespaces/metadata/agent/2010" xml:id="tg838" n="/Literatur/M/Bartsch, Karl/Märchen und Sagen/Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg/Erster Band: Sagen und Märchen/Sagen/628. Strafe des Meineids/3. [Ein Bäcker hatte mal einem Schmiede hundert Thaler]">
   <teiHeader xmlns:fn="http://www.w3.org/2005/xpath-functions" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" xmlns:a="http://www.textgrid.info/namespace/digibib/authors">
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>3. [Ein Bäcker hatte mal einem Schmiede hundert Thaler]</title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-EF20-7</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:zqz3.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
                                   www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons
                                   Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die
                                   Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode">Lizenzvertrag</ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
                  <author key="pnd:118506943">Bartsch, Karl</author>
               </titleStmt>
               <extent>451-</extent>
               <publicationStmt>
                  <date notBefore="1879" notAfter="1880"/>
                  <pubPlace>Wien</pubPlace>
               </publicationStmt>
            </biblFull>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date notBefore="1832" notAfter="1880"/>
         </creation>
         <textClass>
            <keywords scheme="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010#genre">
               <term>other</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
                        <text>
                           <body>
                                 
                                    
                                 
                                 
                                 <div type="text" xml:id="tg838.2">
                                    <div type="h4">
                                       <head type="h4" xml:id="tg838.2.1">3.</head>

                                       <p xml:id="tg838.2.2">Ein Bäcker hatte mal einem Schmiede hundert Thaler geliehen. Als er nun sein Geld wieder haben wollte, stellte der Schmied die Sache in Abrede, so daß sie vor Gericht kam. Da machte der Schmied einen Stock, der inwendig hohl war, und steckte da einen Hundertthalerschein hinein. Wie er schwören sollte, gab er den Stock dem Bäcker zum Halten und schwur nun, er habe das Geld zurückgegeben. Als sie nun wieder die Treppe heruntergingen, fiel des Schmiedes Stock zur Erde und zerbrach und sein Betrug kam zu Tage.</p>
                                       <lb xml:id="tg838.2.3"/>
                                       <closer>
                                          <seg type="closer" rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg838.2.4">
                                             <seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg838.2.4.1">Mündlich aus Parchim durch Behm; nach anderer Fassung wurde die Zunge des Meineidigen schwarz. Vgl. Temme, Volkssagen der Altmark S. 31, Schwartz 104.</seg>
                                          </seg>
                                       </closer>
                                    </div>
                                 </div>
                              </body>
                        </text>
                     </TEI>
