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            <title>2. [In Rostock an der Grube (Grubenstraße) wohnte eine]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg186.2.2">In Rostock an der Grube (Grubenstraße) wohnte eine alte Frau, die ›Kellersch‹ genannt, die im Rufe stand, zaubern zu können. In ihrer Nähe wohnte ein Ackerbürger, Sötmelk. Diesem trieb einst, als die Grube etwas angeschwollen war, ein Brett von seiner ›Wasch‹ weg. Das nahmen sich die Söhne der Kellersch, der Ackerbürger aber rief ihnen zu ›Lat dat Brett liggen, dat is min.‹ Das Weib hörte es und sagte ›Gęwt em dat man wedder, dat sall em keenen Nutzen bringen.‹ Einige Tage darauf wurde des Ackerbürgers kleines Mädchen krank. Da man nicht zweifelte, daß die Hexe daran schuld sei, so wurde das Kind dreimal geräuchert. Beim ersten- und zweitenmale kam die Hexe an die verschlossene Thür und bat, ihr etwas zu leihen. Man hütete sich aber wohl, ihr aufzumachen, weil sie sonst wieder Gewalt über das Kind bekommen hätte.</p>
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