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            <title>3. [Eine dritte derartige 'twelig' gewachsene Eiche stand]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg773.2.2">Eine dritte derartige ›twęlig‹ gewachsene Eiche stand in Lützow bei Gadebusch, wohin zu Anfang der Zwanziger dieses Jahrhunderts gewallfahrtet wurde.</p>
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                                             <seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg773.2.4.1">Dr. Techen. – Dr. Fromm, der diesen Baum selbst gesehen, bemerkt dazu, daß keineswegs jedem gespaltenen Baume solche Heilkraft beiwohne, sondern es ist nothwendig, daß der Baum an seinem Vereinigungspunkte eine Gestaltung besitzt, die den weiblichen Geschlechtstheilen ähnlich ist. Der Baum zu Lützow hat diese Bildung und oben einen Wulst, der grade wie ein Bauch mit Hüfte und Nabel aussieht. Das Ganze gleicht daher dem Untertheil eines die Beine spreizenden Weibes. Darin liegt die Heilkraft: wer zwischen den Beinen eines Weibes durchkriecht, wird neu geboren. Deshalb stecken die Weiber kränkliche Kinder des Abends zwischen ihren Beinen durch oder lassen sie durchkriechen. Die Zahl der Heilung Suchenden hat in der besten Zeit gegen Hundert am Tage betragen. Jeder durchgekrochene Kranke mußte den Baum beschenken; er steckte ein Stück Geld unter dessen Wurzeln. Auch jetzt hat das Durchkriechen noch nicht ganz aufgehört.</seg>
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