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            <title>1438. [Wenn man in der Johannisnacht um 12 Uhr]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg2723.2.2">Wenn man in der Johannisnacht um 12 Uhr stillschweigend hingeht, wo Schnakenkrut steht, dann blüht es gerade, länger aber nicht; man legt unter das Kraut ein weißes Taschentuch, steckt einen kleinen Stock dabei, sonst kann man das Tuch nicht wieder finden; wenn es ausgeblüht hat, fällt die Blume auf das Taschentuch, dann geht man gleich wieder weg, darf sich nicht umsehen, auch wenn was hinter Einem geht. Dann ist man unsichtbar.</p>
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