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            <title>2. [Die Dambecker Kirche ist uralt; in der Sündfluth ist]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg677.2.2">Die Dambecker Kirche ist uralt; in der Sündfluth ist sie mit ihren zwei großen schönen Glocken untergegangen. Einst am Johannistage, Mittags zwischen 12 und 1 Uhr, hüteten Kinder am Dam-See <pb n="368" xml:id="tg677.2.2.1"/>
ihre Gänse und wuschen ihre Schürzen. Da kamen die beiden Glocken zum Vorschein. Das eine kleine Mädchen hängte über die eine derselben ihre Schürze zum Trocknen und diese blieb oben, während die andere wieder in die Tiefe sank, aber noch alle Johannis wieder zu Tage kommt; wer nur den rechten Zeitpunkt trifft, der kann sie haben. Weil nur für die Reichen bestimmt, kann die gebliebene Glocke mit zwölf Pferden nicht von der Stelle geschafft werden; als sie aber hernach auch für die Armen mitbestimmt wird, wird sie von vier Ochsen gezogen. ›All vir tau glik, so gaut för dei Armen, as för Rik‹, sagte der Fuhrmann; seine vier Ochsen zogen an und gingen mit der Glocke fort. Noch heute hängt die Glocke in der Neu-Röbelschen Kirche und man kann es deutlich hören, wie sie ruft ›Dam-beck! Dam-beck!‹</p>
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