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            <title>2. [Eine Bäuerin bekam immer viel mehr Milch und Butter]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
                  <author key="pnd:118506943">Bartsch, Karl</author>
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                                       <p xml:id="tg193.2.2">Eine Bäuerin bekam immer viel mehr Milch und Butter als ihre Nachbarinnen; dies kam aber daher, daß sie eine Hexe war und sich von ihren Nachbarsleuten immer was 'ran zauberte. Einmal, <pb n="120" xml:id="tg193.2.2.1"/>
wie sie nach dem Felde gehen wollte, sagte sie zu ihrer Tochter, sie solle sich ans Butterfaß setzen und buttern und dazu immer sagen ›Ut jeden Hus en Lępel vull.‹ Das that die Dirne auch, sie hatte aber die Worte falsch verstanden und sagte immer ›Ut jeden Hus en Schępel vull.‹ Da wurde der Butter so viel, daß sie immer oben aus dem Butterfaß stieg, und das Mädchen vor Angst zu schreien anfing. Eine Nachbarin kam hinzu, und dieser sagte das Kind auf ihr Befragen, woher sie immer so viel Milch und Butter hätten, das komme daher, daß ihre Mutter durch die Wand melke.</p>
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