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            <title>2. [Das Alpdrücken wird 'Mort-riden' genannt]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Wien: Braumüller, 1879/80.</title>
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                                       <p xml:id="tg336.2.2">Das Alpdrücken wird ›Mort-riden‹ genannt und sein Ursprung auf die Gedanken eines Entfernten, der diese Wirkung hervorbringt, oder auf Einfluß einer Hexe zurückgeführt. Der Mort setzt sich rittlings auf den Schlafenden, er verschwindet, sobald der von ihm Geängstigte erwacht. Am Morgen findet man die Stubenthür <pb n="197" xml:id="tg336.2.2.1"/>
geöffnet. Eine Frau, die oft vom Mord geritten wurde, bemerkte, wie derselbe nachher über die Wiege ihres Kindes, die neben ihrem Bette stand, hinüberwatete und zur Thür hinausschlüpfte. Wenn der vom Mord Gerittene beim Taufnamen gerufen wird, so verschwindet das Gespenst.</p>
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