<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns:jxb="http://java.sun.com/xml/ns/jaxb" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:tns="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010" xmlns:tgl="http://textgrid.info/namespaces/metadata/language/2010" xmlns:tgs="http://textgrid.info/namespaces/metadata/script/2010" xmlns:tgr="http://textgrid.info/namespaces/metadata/agent/2010" xml:id="tg690" n="/Literatur/M/Tersteegen, Gerhard/Gedichte/Geistliches Blumengärtlein/Zweites Büchlein/Vorbericht/74. [Hast du mich verworfen, Herr? Soll ich denn im Schmerz vergehen]">
   <teiHeader xmlns:fn="http://www.w3.org/2005/xpath-functions" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" xmlns:a="http://www.textgrid.info/namespace/digibib/authors">
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>74. [Hast du mich verworfen, Herr? Soll ich denn im Schmerz vergehen]</title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-4961-9</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:w8v3.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
                                   www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons
                                   Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die
                                   Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode">Lizenzvertrag</ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title>Gerhard Tersteegen: Geistliches Blumengärtlein. Neue Ausgabe, Stuttgart: J. F. Steinkopf, 1956.</title>
                  <author key="pnd:118621378">Tersteegen, Gerhard</author>
               </titleStmt>
               <extent>234-</extent>
               <publicationStmt>
                  <date when="1956"/>
                  <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
               </publicationStmt>
            </biblFull>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date notBefore="1697" notAfter="1769"/>
         </creation>
         <textClass>
            <keywords scheme="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010#genre">
               <term>verse</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
                     <text>
                        <body>
                              
                                 
                              
                              
                              <div type="text" xml:id="tg690.2">
                                 <div type="h4">
                                    <head type="h4" xml:id="tg690.2.1">74.</head>

                                    <p rend="zenoPLm0n4" xml:id="tg690.2.2">Hast du denn Juda verworfen, oder hat deine Seele einen Ekel an Zion? Warum hast du uns denn so geschlagen, daß uns niemand heilen kann? Wir hofften, es sollte Friede werden; so kommt nichts Gutes. Wir hofften, wir sollten heil werden; aber siehe, so ist mehr Schaden da. Herr, wir erkennen unser gottlos Wesen. Jerem. 14, 19. 20</p>
                                    <lb xml:id="tg690.2.3"/>
                                    <lg>
                                       <l xml:id="tg690.2.4">Hast du mich verworfen, Herr? Soll ich denn im Schmerz vergehen?</l>
                                       <pb n="234" xml:id="tg690.2.5"/>
                                       <l xml:id="tg690.2.6">Bin ich dir zum Ekel nun? Willst du mich nicht mehr ansehen?</l>
                                       <l xml:id="tg690.2.7">
                                          <hi rend="italic" xml:id="tg690.2.7.1">Du</hi> hast mich geschlagen so, daß mich niemand heilen kann;</l>
                                       <l xml:id="tg690.2.8">Ach, mein Freund, schlägst du mich selbst, du, mein Heiland, heil mich dann!</l>
                                       <l xml:id="tg690.2.9">Dürres Zion, merke doch, Gott verwirft nur deine Sünden,</l>
                                       <l xml:id="tg690.2.10">Er ist feind der Eigenheit, die in deinem Grund zu finden;</l>
                                       <l xml:id="tg690.2.11">Hoffe hin und hoffe her, glaub's, dein Geist nicht Frieden find't,</l>
                                       <l xml:id="tg690.2.12">Bis du fühlst und frei bekennst, daß du seist ein böses Kind!</l>
                                    </lg>
                                 </div>
                              </div>
                           </body>
                     </text>
                  </TEI>
