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            <title>96. [Wie fertig ist die Eigenheit, sich alles anzumaßen!]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Gerhard Tersteegen: Geistliches Blumengärtlein. Neue Ausgabe, Stuttgart: J. F. Steinkopf, 1956.</title>
                  <author key="pnd:118621378">Tersteegen, Gerhard</author>
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                  <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
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                                    <p rend="zenoPLm0n4" xml:id="tg712.2.2">So spricht der Herr Herr: Tue weg den Hut und hebe ab die Krone! Denn es wird weder der Hut noch die Krone bleiben; sondern der sich erhöht hat, soll erniedrigt werden, und der sich erniedrigt, soll erhöht werden. Ich will die Krone zunichte, zunichte, zunichte machen, bis der komme, der sie haben soll; dem will ich sie geben. Hes. 21, 31. 32</p>
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                                       <l xml:id="tg712.2.4">Wie fertig ist die Eigenheit, sich alles anzumaßen!</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.5">Hat man den Unflat dieser Welt in erster Buß' verlassen,</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.6">So nennt man sich in seinem Sinn</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.7">Schon Christi Braut und Königin</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.8">Und mit dem Hut der Freiheit deckt</l>
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                                       <l xml:id="tg712.2.10">Den Greuel, der im Grund noch steckt.</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.11">Ach, diese ist es lange nicht, heb ab die Kron' zur Erden,</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.12">Du mußt zunicht, zunicht, zunicht und tief geniedrigt werden!</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.13">Wer's meint zu sein, von dem Gott spricht:</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.14">»Auch diese Seele ist es nicht«;</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.15">Wer ganz entblößt und klein und schlecht,</l>
                                       <l xml:id="tg712.2.16">Der hat allein zur Krone Recht.</l>
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