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            <title>51. [Menschen, ach, wie plagt ihr euch, nach der Eitelkeit zu trachten]</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-40AD-D</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:w669.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Gerhard Tersteegen: Geistliches Blumengärtlein. Neue Ausgabe, Stuttgart: J. F. Steinkopf, 1956.</title>
                  <author key="pnd:118621378">Tersteegen, Gerhard</author>
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                  <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
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                                    <p rend="zenoPLm0n4" xml:id="tg667.2.2">Warum zählt ihr Geld dar, da kein Brot ist, und tut Arbeit, davon ihr nicht satt werden könnt? Hört mir doch zu <pb n="220" xml:id="tg667.2.2.1"/>
und eßt das Gute, so wird eure Seele am Fetten ihre Lust haben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir, hört, so wird eure Seele leben! Jes. 55, 2. 3</p>
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                                       <l xml:id="tg667.2.5">Denkt, ihr greift nach Schatten nur, denkt, der arme Geist muß schmachten,</l>
                                       <l xml:id="tg667.2.6">Hört, es ruft euch euer Gott: »Kommet doch mit Herz und Mut!«</l>
                                       <l xml:id="tg667.2.7">Hungert doch nach ihm allein, ach, man hat's bei ihm so gut!</l>
                                       <l xml:id="tg667.2.8">Herr, ich neig' mein Ohr zu dir, laß mich dich im Geist denn hören,</l>
                                       <l xml:id="tg667.2.9">Ich will kommen, zieh mich nur, ganz in dich hineinzukehren,</l>
                                       <l xml:id="tg667.2.10">Gib dich mir, so bin ich satt, dann wird leben Seel' und Geist!</l>
                                       <l xml:id="tg667.2.11">Der ißt ja das Gute recht, der das höchste Gut geneußt.</l>
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