<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns:jxb="http://java.sun.com/xml/ns/jaxb" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:tns="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010" xmlns:tgl="http://textgrid.info/namespaces/metadata/language/2010" xmlns:tgs="http://textgrid.info/namespaces/metadata/script/2010" xmlns:tgr="http://textgrid.info/namespaces/metadata/agent/2010" xml:id="tg1011" n="/Literatur/M/Strackerjan, Ludwig/Sagen/Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg/Erster Band/Erstes Buch/Neunter Abschnitt/D. Kobolde/256. [Alrunen sind Geister, welche sich zu den Menschen halten und ihnen]/a. [Unter den Anklagepunkten gegen einen Mann, der 1662 zu Oldenburg]">
   <teiHeader xmlns:fn="http://www.w3.org/2005/xpath-functions" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" xmlns:a="http://www.textgrid.info/namespace/digibib/authors">
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>a. [Unter den Anklagepunkten gegen einen Mann, der 1662 zu Oldenburg]</title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-331C-9</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:w22c.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
                                   www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons
                                   Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die
                                   Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode">Lizenzvertrag</ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title>Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg 1–2. ed. K. Willoh., Band 1, 2. Aufl., Oldenburg: Stalling, 1909.</title>
                  <author key="pnd:117305553">Strackerjan, Ludwig</author>
               </titleStmt>
               <extent>488-</extent>
               <publicationStmt>
                  <date>1909</date>
                  <pubPlace>Oldenburg</pubPlace>
               </publicationStmt>
            </biblFull>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date notBefore="1825" notAfter="1881"/>
         </creation>
         <textClass>
            <keywords scheme="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010#genre">
               <term>other</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
                              <text>
                                 <body>
                                       
                                          
                                       
                                       
                                       <div type="text" xml:id="tg1011.2">
                                          <div type="h4">
                                             <head type="h4" xml:id="tg1011.2.1">a.</head>

                                             <p xml:id="tg1011.2.2">Unter den Anklagepunkten gegen einen Mann, der 1662 zu Oldenburg wegen zahlreicher Diebstähle zum Strange verurteilt wurde, kommt auch folgender vor: »Hat Inhaftirter einen <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.1">spiritum familiarem</hi> (dienenden Geist) wißentlich von der <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.2">operation</hi> (nämlich von solcher Wirkung), daß wan die wohnung, als <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.3">pur</hi> Gold anzusehen (also vermutlich eine Goldmünze, in welcher man sich den Geist wohnend dachte), außgewechßelt würde, dieselbige, da nur das geringste von der gewechselten kleinen Münze in des Wechßelers Hause zurückgelassen würde, sich <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.4">sponte</hi> (freiwillig) zu dem auswechßeler wieder einfinde, in Holland an sich erhandelt, die <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.5">operation</hi> wiewohl <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.6">frustra</hi> (vergeblich) versuchet, und den <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.7">spiritum,</hi> nachdem er ihn ungefährlich ein Jahr bey sich gehabt, in Grönningen mit List und ohnvermerckt wieder verhandelt.« <hi rend="italic" xml:id="tg1011.2.2.8">Potocollum criminale</hi> der Kanzlei zu Oldenburg zum 23. Januar 1662.</p>
                                          </div>
                                       </div>
                                    </body>
                              </text>
                           </TEI>
