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            <title>b. [Im Saterlande war ein Familienvater, von dem gesagt wurde, daß]</title>
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                  <title>Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg 1–2. ed. K. Willoh., Band 1, 2. Aufl., Oldenburg: Stalling, 1909.</title>
                  <author key="pnd:117305553">Strackerjan, Ludwig</author>
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                                             <p xml:id="tg748.2.2">Im Saterlande war ein Familienvater, von dem gesagt wurde, daß er unter den Freimaurern sei. Eines Tages ging dieser Mann ganz traurig umher und sagte mehrere Male zu seinen Nachbarn: »Ist es nicht schade, daß ein so junger Mensch so früh sterben muß?« Die Nachbarn aber meinten, er sei trunken. Da es nun Abend wurde, geriet er mit seiner Frau in Streit, und sie mußte die Flucht nehmen und bat einen Nachbar, er möge doch mit ihr gehen, denn sie fürchtete sich sehr. Der Nachbar ging mit ihr, sprach mit dem Manne und beredete ihn, mit seiner Frau zu Bette zu gehen und ruhig zu sein. Als nun alles im Hause still und ruhig war, ging der Nachbar wieder fort. Aber es dauerte nicht lange, da kam die arme Frau wieder angeschrieen mit <pb n="362" xml:id="tg748.2.2.1"/>
einem zerrissenen Hemde und verwundetem Körper und bat ihn abermals mit zu kommen, denn es sei in ihrem Hause nicht richtig. Der Nachbar weigerte sich anfangs, weil er mit ihrer Sache nichts mehr zu tun haben wollte, ging aber wegen ihres vielen Weinens und Wehklagens doch mit. Sie fanden Tür und Fenster verschlossen, und im Hause war alles still. Es war fast unmöglich, hinein zu kommen. Da hieß er die Frau draußen warten, brach die Tür auf und kam glücklich in die Küche. Drinnen aber sah es gar nicht schön aus, denn alle Tische und Stühle waren über einander geworfen, Licht und Zange waren nicht zu finden. Als er zuletzt etwas Stroh auf das Feuer legte, fand er Licht und Zange im Ofen. Der Mann aber lag ausgestreckt am Boden und war tot.</p>
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