<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns:jxb="http://java.sun.com/xml/ns/jaxb" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:tns="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010" xmlns:tgl="http://textgrid.info/namespaces/metadata/language/2010" xmlns:tgs="http://textgrid.info/namespaces/metadata/script/2010" xmlns:tgr="http://textgrid.info/namespaces/metadata/agent/2010" xml:id="tg272" n="/Literatur/M/Strackerjan, Ludwig/Sagen/Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg/Erster Band/Erstes Buch/Vierter Abschnitt/Vorgeschichten/158. [Dem Auge pflegen sich meist ganze Vorgänge oder doch Bilder zu]/g. [Eine alte Frau in Damme wollte eines Tages einen Ausgang machen]">
   <teiHeader xmlns:fn="http://www.w3.org/2005/xpath-functions" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" xmlns:a="http://www.textgrid.info/namespace/digibib/authors">
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>g. [Eine alte Frau in Damme wollte eines Tages einen Ausgang machen]</title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0005-327E-6</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:w1w1.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
                                   www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons
                                   Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die
                                   Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode">Lizenzvertrag</ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title>Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg 1–2. ed. K. Willoh., Band 1, 2. Aufl., Oldenburg: Stalling, 1909.</title>
                  <author key="pnd:117305553">Strackerjan, Ludwig</author>
               </titleStmt>
               <extent>147-</extent>
               <publicationStmt>
                  <date>1909</date>
                  <pubPlace>Oldenburg</pubPlace>
               </publicationStmt>
            </biblFull>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date notBefore="1825" notAfter="1881"/>
         </creation>
         <textClass>
            <keywords scheme="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010#genre">
               <term>other</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
                              <text>
                                 <body>
                                       
                                          
                                       
                                       
                                       <div type="text" xml:id="tg272.2">
                                          <div type="h4">
                                             <head type="h4" xml:id="tg272.2.1">g.</head>

                                             <p xml:id="tg272.2.2">Eine alte Frau in Damme wollte eines Tages einen Ausgang machen, der sie über die Hauptstraße führte. Als sie nun an die Hauptstraße kommt, sieht sie eine unermeßliche Menschenmenge auf derselben hin- und herwogen und darunter ganz fremde wunderbare Gestalten. Das Gewühl war so groß, daß sie unverrichteter Sache wieder nach Hause zurückkehren mußte. Sie erzählte den ihr unerklärlichen Vorfall mehreren Bekannten. Endlich lange Jahre nachher (1836) kam die junge Königin Amalie von Griechenland auf ihrer Hochzeitsreise von Oldenburg nach Damme, wo ihr ein Fackelzug gebracht wurde. Bei dieser Gelegenheit zeigte sich dasselbe Schauspiel, welches die alte Frau vor so und so viel Jahren, als noch kein Mensch daran dachte, daß Herzogin Amalie Königin von Griechenland werden sollte, vorausgesehen hatte. <pb n="147" xml:id="tg272.2.2.1"/>
Die fremd gekleideten Menschen waren Griechen im Gefolge der Königin.</p>
                                          </div>
                                       </div>
                                    </body>
                              </text>
                           </TEI>
