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            <title>o. [Im 19. Jahrhundert werden in dem Kloster zu Vechta Brüder und Schwestern]</title>
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                  <title>Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg 1–2. ed. K. Willoh., Band 1, 2. Aufl., Oldenburg: Stalling, 1909.</title>
                  <author key="pnd:117305553">Strackerjan, Ludwig</author>
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                                             <p xml:id="tg279.2.2">Im 19. Jahrhundert werden in dem Kloster zu Vechta Brüder und Schwestern wohnen, hinter der Klostermauer wird ein Haus mit einem platten Dache erbaut werden. Nach dieser Seite wird man in die Klostermauer drei Türen brechen, und wenn die dritte Tür fertig ist, wird Vechta von großer Kriegsnot heimgesucht werden. Dann wird auf dem Mühlenkampe ein Kommandeur, auf einem Schimmel reitend, seine Truppen mustern; alle seine Mannschaften werden grüne Zweige an den Hüten tragen. Der Anführer auf der anderen Seite wird ein großer Mann in weißer Uniform sein, mit einem Stern <pb n="151" xml:id="tg279.2.2.1"/>
auf der Brust. Dieser Anführer wird mit seinen Truppen am Hagener Kreuze halten, und ehe er das Zeichen zum Angriff gibt, wird er vom Pferde steigen und vor dem Hagener Kreuze beten. Die Truppen auf dem Mühlenberge werden geschlagen werden und ihre Flucht nach Goldenstedt und weiter ins Hannöversche nehmen. Die Vechtaer werden etweder nach Bokern oder nach dem grünen Moore flüchten. – Ein Teil dieser Prophezeiung ist bereits erfüllt. Das Kloster ist zu einer Strafanstalt eingerichtet und barg anfangs in sich Männer und Frauen. – In Goldenstedt bei der goldenen Brücke wird es zu einer Schlacht kommen und so viele Leichen werden den Fluß füllen, daß das Wasser der Hunte dadurch eine Stauung erfährt. Die Soldaten werden bis zu den Knöcheln im Blute waten und die Goldenstedter ins Moor flüchten und dort in Sicherheit sein. Drei Reiter werden kommen und im Dorfe Goldenstedt durch eine Seitentür in Dierkens Haus treten. Dies ist das Zeichen, daß die Eingesessenen flüchten müssen, weil der Kampf losgeht. (Von dem Seher S., vgl. 163<hi rend="italic" xml:id="tg279.2.2.2">c.</hi>)</p>
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