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            <title>[Ich war gewohnt, euch etwas mitzubringen]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Friedrich Rückert: Kindertodtenlieder aus seinem Nachlasse, Frankfurt a.M.: Sauerländer, 1872.</title>
                  <author>Rückert, Friedrich</author>
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                  <pubPlace>Frankfurt a.M.</pubPlace>
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                                    <l xml:id="tg288.3.3">Ich war gewohnt, euch etwas mitzubringen,</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.4">Und ihr, mitbringen etwas euch zu lassen.</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.5">So nehmt die Blumen hier, die ersten blassen,</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.6">Die diesem mir betrübten Lenz entspringen!</l>
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                                    <l xml:id="tg288.3.8">Wohl pflegtet ihr entgegen sonst zu springen;</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.9">Das, weiß ich, muß ich diesmal euch erlassen.</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.10">Streckt wenigstens die Händchen aus zum Fassen!</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.11">Könnt ihr sie nicht der schweren Deck' entringen?</l>
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                                    <l xml:id="tg288.3.13">Ich will die Gab' euch auf die Decke legen,</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.14">Und denken doch ihr habt sie angenommen;</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.15">Gebt mir ein Zeichen nur, es auszulegen!</l>
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                                    <l xml:id="tg288.3.17">Die Sonn' ist hoch in Wolken angeglommen,</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.18">Ein heller Blick sagt mir von euretwegen,</l>
                                    <l xml:id="tg288.3.19">Daß ihr der Mutter Gaben heißt willkommen.</l>
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