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            <title>Das Geschwätz in der Bedürfnisanstalt in der Schellingstraße</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0004-997E-A</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:tfdf.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <title>Joachim Ringelnatz: Das Gesamtwerk in sieben Bänden. Herausgegeben von Walter Pape, Band 1: Gedichte, Band 2: Gedichte, Band 3: Dramen, Band 4: Erzählungen, Band 5: Vermischte Prosa, Band 6: Mein Leben bis zum Kriege, Band 7: Als Mariner im Krieg, Zürich: Diogenes, 1994.</title>
                  <author key="pnd:118601121">Ringelnatz, Joachim</author>
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               <extent>106-</extent>
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                  <date when="1994"/>
                  <pubPlace>Zürich</pubPlace>
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                              <head type="h4" xml:id="tg71.3.1">Das Geschwätz in der Bedürfnisanstalt in der Schellingstraße</head>

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                                 <l xml:id="tg71.3.2">Heute wurde Geld eingesammelt,</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.3">Wo ich angestellt bin, in dem Büro,</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.4">Für die Frau von jemand, der sich erhängte.</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.5">Eine Büchse ging rum. Und jeder schenkte.</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.6">Drei Mark; das ist bei uns immer so.</l>
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                                 <l xml:id="tg71.3.8">Es braucht niemand zu wissen, wodran ich bin.</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.9">Ich habe das Geld meiner Mutter gestohlen.</l>
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                                 <l xml:id="tg71.3.11">Ich habe noch gestern acht Mark für Kohlen</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.12">Bezahlt. Und die Alte stumpft doch bloß so hin.</l>
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                                 <l xml:id="tg71.3.14">Und bei ihrer Schwindsucht und sowieso</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.15">Kann es ja doch nicht mehr lange währen.</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.16">Ich kann auch nicht ewig fünf Menschen ernähren</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.17">Bei der Arbeit in dem Büro.</l>
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                                 <l xml:id="tg71.3.19">Ich möchte mal wieder eine Muhsik hören;</l>
                                 <l xml:id="tg71.3.20">Das stimmt einen wieder mal froh.</l>
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