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            <title>69. Die Wispelmännchen im Kelzerberge</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Karl Lyncker: Deutsche Sagen und Sitten in hessischen Gauen. Kassel: Verlag von Oswald Bertram, 1854.</title>
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                              <head type="h4" xml:id="tg75.2.1">69. Die Wispelmännchen im Kelzerberge.</head>

                              <p xml:id="tg75.2.2">Am Kelzerberge bei Hofgeismar quillt aus einer Kalksteinhöhle ein Born, welcher durch einen künstlichen Wassergraben nach Hofgeismar, fast eine halbe Stunde weit, geleitet ist. In dieser Höhle wohnen die<hi rend="spaced" xml:id="tg75.2.2.1"> Wispelmännerchen,</hi> die nur eine Hand lang sind, dicke Köpfe haben und den Bergbau treiben. Sie haben unter der Erde in ihren Schachten große Schätze von Gold, Silber und Edelsteinen aufgehäuft, fühlen sich aber dennoch nicht glücklich, weil sie nicht wachsen können. Darum stehlen sie den Menschen die Kinder aus der Wiege und legen die eigenen, winzig kleinen, an ihre Stelle. Sonst sind sie sehr gutmüthig, und mit ihren Schätzen gehen sie freigiebig um, rufen manchen armen Teufel, dem sie wohlwollen, in ihre unterirdische Behausung und lassen ihn dort nehmen ganz nach Belieben.</p>
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