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            <title>33. Der hohe Stein</title>
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                  <title>Karl Lyncker: Deutsche Sagen und Sitten in hessischen Gauen. Kassel: Verlag von Oswald Bertram, 1854.</title>
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                              <head type="h4" xml:id="tg39.2.1">33. Der hohe Stein.</head>

                              <p xml:id="tg39.2.2">Wenn man sich von dem von Rauischen Schlosse Nordeck in Oberhessen nördlich wendet, gelangt man zur hohen Eiche und erblickt dort grausenerregende Felsmassen, welche beim Herabstürzen hier und da hängen geblieben sind und nun schon Jahrhunderte in<pb n="27" xml:id="tg39.2.2.1"/>
 der Luft zu schweben geschienen haben. Die geringste Erschütterung würde den Einsturz der ganzen Felsmasse nach sich ziehen. Unter dem gemeinen Manne geht die Sage, daß an diesem Platze, dem s.g. »hohen Steine«, der Teufel sein Unwesen treibe und unter mancherlei schreckhaften Gestalten den einsamen Wanderer verfolge.</p>
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