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            <title>253. Der Hellerstein</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Karl Lyncker: Deutsche Sagen und Sitten in hessischen Gauen. Kassel: Verlag von Oswald Bertram, 1854.</title>
                  <author key="pnd:139259066">Lyncker, Karl</author>
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                              <head type="h4" xml:id="tg259.2.1">253. Der Hellerstein.</head>

                              <p xml:id="tg259.2.2">Unfern Rambach, im Kreis Eschwege, erhebt sich der Heller- oder Heldrastein mit seinem platten waldgekrönten Gipfel bis zu einer Höhe von 1510 Fuß. Steil und jäh ist sein Abhang gegen die Werra hin und an 950 F. hoch.</p>
                              <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg259.2.3">Hermann von Treffurt, ein wilder Ritter, dessen unbändige Raub- und Fehdelust ihm schon einmal Acht und Haft zugezogen hatte, verirrte sich einst bei einem nächtlichen Ritte auf den Gipfel des Hellersteins und stürzte in die jähe Tiefe hinab. Obgleich das Roß todt und Schwert und Sattel zerbrochen waren, hatte ihm selbst der Fall nicht geschadet; ein<hi rend="italic" xml:id="tg259.2.3.1"> Ave Maria,</hi> welches er im Sturze gebetet, hatte ihn, seiner Meinung nach, gerettet. Und plötzlich überkam ihn die Reue über sein bisheriges sündhaftes Treiben, sein in Schlummer gewiegtes Gewissen erwachte und trieb ihn an, zur Sühnung seiner Verbrechen fortan allem Glanze zu entsagen. So groß war der Eindruck, den diese wunderbare Rettung auf seine Seele übte. Er zog ein härenes Gewand an und führte bis zu seinem Tode ein frommes, demüthiges Leben.</p>
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                                       <hi rend="spaced" xml:id="tg259.2.5.1.1">Winkelmann,</hi> I, 39. u. VI, 326. – <hi rend="spaced" xml:id="tg259.2.5.1.2">Landau,</hi> Kurhessen, 270. – Mündlich.</seg>
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