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            <title>245. Die Flunder</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Adalbert Kuhn: Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen und einigen andern, besonders den angrenzenden Gegenden Norddeutschlands 1–2. Band 2, Leipzig: Brockhaus, 1859.</title>
                  <author key="pnd:116601825">Kuhn, Adalbert</author>
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                                       <p xml:id="tg2255.2.2">Früher hatte die Flunder ein ganz gerades Gesicht, als aber einmal der Hering <pb n="80" xml:id="tg2255.2.2.1"/>
bei ihr vorüberschwamm, hat sie ihn höhnisch gefragt: <hi rend="italic" xml:id="tg2255.2.2.2">»Is denn de hering ôk en fisch?«</hi> und hat dabei das Maul gegen ihn verzogen; da ist ihr für ihren Uebermuth das Gesicht so schief stehen geblieben, wie man's noch heute sehen kann. – Nach einer andern Erzählung hat sie ihren flachen Bauch davon bekommen, weil sie zur Strafe für ihren Hochmuth von Gott auseinander gerißen wurde. R. von Pommeresche.</p>
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