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            <title>229. [Wer ein Rothschwänzchen tödtet, dem crepirt das liebste Thier]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <title>Adalbert Kuhn: Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen und einigen andern, besonders den angrenzenden Gegenden Norddeutschlands 1–2. Band 2, Leipzig: Brockhaus, 1859.</title>
                  <author key="pnd:116601825">Kuhn, Adalbert</author>
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229.</head>

                                       <p xml:id="tg2239.2.2">Wer ein Rothschwänzchen tödtet, dem crepirt das liebste Thier, welches er hat. Aus Hemer von Woeste.</p>
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                                             <seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg2239.2.4.1">Vgl. Wolf, Zeitschrift, II, 85. Das Fangen eines Rothschwänzchens bringt dem Hause dessen, der es gethan, Tod; Wolf, Beiträge, I, 232, Nr. 384. Wenn man ein<hi rend="italic" xml:id="tg2239.2.4.1.1"> husröthele</hi> (Rothkehlchen) plagt, so geben die Kühe rothe Milch; Vonbun, S. 64; vgl. wo Rothschwänzchen in der Esse bauen, geben die Kühe rothe Milch; Meier, Gebräuche, Nr. 438; vgl. oben zu Nr. 211; aber der Blitz schlägt auch nicht ein; Wolf, Beiträge, I, 65; vgl. auch ebendas., S. 232, Nr. 383; Grimm, Mythologie, S. 647. »Das Rothschwänzl, so im Hause brütet, hat man sehr gern, denn dann kann das Haus kein Wetterstreich treffen. Umgekehrt aber ist es, wenn sie sich im Stall einnisten, da will man sie nit leiden, die Kühe harnen roth, und dies ist ein sicheres Vorzeichen, daß sie bald auch rothe Milch geben, wofür jede Bäurin einen heiligen Schrecken hat.« Leoprechting, S. 81. Vgl. auch noch oben, Gebräuche, Nr. 179.</seg>
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