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            <title>240. Die Spinne</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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               </p>
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <title>Adalbert Kuhn: Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen und einigen andern, besonders den angrenzenden Gegenden Norddeutschlands 1–2. Band 2, Leipzig: Brockhaus, 1859.</title>
                  <author key="pnd:116601825">Kuhn, Adalbert</author>
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                                       <p xml:id="tg2250.2.2">Der Weberknecht heißt in der Mark <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.1">hittenhäir</hi> (Ziegenhirt); wenn die Kinder ein solches Thier erwischen, drücken sie demselben ein Bein und fragen:<hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.2"> »Hittenhäir, bå hiästu dine hitten?«</hi> Dann hebt es ein anderes Bein hoch und zeigt, wo sie sind. Das Volk glaubt auch, dieses Insekt lebe von Gift, welches es aus der Luft einsauge, und sei dadurch wohlthätig. – Die kleinen Spinnen, besonders wenn sie sich abends von der Zimmerdecke zu uns herablaßen, sind <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.3">glücksköbbekes.</hi> – Den Ordnungen der Spinnen und Afterspinnen steht bei uns der Name <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.4">kobbe, f.,</hi> zu, vorzugsweise aber den letztern; eine eigentliche Spinne heißt häufiger <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.5">spinne, spinte</hi> oder <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.6">spinnenkobbe.</hi> Die Worte <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.7">spinnekobbe, kobbenwebbe</hi> (vgl. englisch <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.8">cobweb</hi>) und <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.9">kobbennest</hi> bezeichnen das Gewebe; <pb n="79" xml:id="tg2250.2.2.10"/>
ein <hi rend="italic" xml:id="tg2250.2.2.11">kobbenjaeger</hi> ist ein langstieliger Borstwisch. Mittheilung Woeste's.</p>
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                                             <seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg2250.2.4.1">Derselbe vermuthet in Wolf, Zeitschrift, II, 96, daß die Spinnen der Fria heilig gewesen.</seg>
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