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            <title>313. Weking's silberne Wiege im Reineberge</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0003-C2A5-0</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:r5z9.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <title>Adalbert Kuhn: Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen und einigen andern, besonders den angrenzenden Gegenden Norddeutschlands 1–2. Band 1, Leipzig: Brockhaus, 1859.</title>
                  <author key="pnd:116601825">Kuhn, Adalbert</author>
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                                       <head type="h4" xml:id="tg1863.2.1">313. Weking's silberne Wiege im Reineberge.</head>

                                       <p xml:id="tg1863.2.2">Der Reineberg liegt südöstlich dicht über dem Städtchen Lübbecke und ist einer der niedrigsten Gipfel in der Kette des Süntels. Einst hat eine Burg darauf gestanden. Jetzt sind aber auch selbst die letzten Ueberreste derselben verschwunden, und nur ein verschütteter Brunnen und ein paar alte weit schirmende Linden sind als letzte Erinnerung geblieben. Immer aber noch wallfahrtet die Umgegend gern dahin und wird belohnt durch die weite und herrliche Aussicht nach beiden Seiten. Nördlich erst die freundlichen Waldhöhen und die belebte lachende Flur, dann nach Osten das eintönige Moor, nach Westen der Stemmerberg, der den Dümmersee verdeckt, und zuletzt die endlose Heide des Nordlandes, und auf der Südseite das vom fernen Osnig begrenzte vielgestaltige hügelreiche Angerthal. Auch diese Burghöhe ist wahrscheinlich ein uralter Edelsitz gewesen und war wol neben der Babilonie der zweite bedeutende Punkt in jener großen fürstlichen Besitzung der Urzeit, welche gewiß schon vor Heinrich dem Löwen zersplittert worden und wovon die vielen Rittergüter und Burgmannshöfe in und um Lübbecke die unverkennbaren Trümmer sind. So erklärt sich die in der Gegend sehr verbreitete Sage, daß im Reineberge in einem unterirdischen Gewölbe König Weking's silberne Wiege stehe. Oft ist der Eingang <pb n="274" xml:id="tg1863.2.2.1"/>
schon gesucht, allein bisher noch nicht gefunden worden.</p>
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