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            <title>212. [Den Schwalben ging sonst am Tage, wo man ihre Wiederkunft erwartete]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
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                  <title>Adalbert Kuhn: Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen und einigen andern, besonders den angrenzenden Gegenden Norddeutschlands 1–2. Band 2, Leipzig: Brockhaus, 1859.</title>
                  <author key="pnd:116601825">Kuhn, Adalbert</author>
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                                       <p xml:id="tg2222.2.2">Den Schwalben ging sonst am Tage, wo man ihre Wiederkunft erwartete, die Hausgenoßenschaft, den Familienvater an der Spitze, bis ans Heck (Thor des Gehöfts) entgegen. Festlich wurde ihnen die Scheune geöffnet. Die Schwalbe, meint man, kümmert sich um die Wirthschaft. Sie fliegt bei ihrer Ankunft durch Dehle und Scheune, besieht sich um und um das Haus und guckt in alle Winkel. Wenn ihr nicht die gebührende Ehre erwiesen wird, oder wenn sie die Wirthschaft schlecht, die Vorräthe zu karg findet, schimpft sie. Ispey. – Kehrt das Schwalbenpaar nicht wieder, so wird das Haus abbrennen. Valbert. – Meiden die Schwalben das Haus, so wird jemand darin sterben. Lüdenscheid. – Wenn man die erste Schwalbe erblickt, so soll man unter dem Fuße zusehen, ob da ein Haar liegt; findet sich eins, so ist es von der Farbe der Haare, welche die zukünftige Frau trägt. Woeste in Wolf, Zeitschrift, II, 95.</p>
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