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            <title>Auf berührtes verhindertes Vornehmen</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-E9E9-4</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:nnk2.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Auf berührtes verhindertes Vornehmen</head>

                                    <lg>
                                       <l xml:id="tg91.3.2">Wie? will der Himmel nicht gerechten Anschlag segnen?</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.3">ist denn nicht / wie zuvor / der seelig / der ihm traut?</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.4">wie daß das Widerspiel man hier so klärlich schaut /</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.5">daß dem / des Hoffnung Gott / alls Vnglück muß begegnen /</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.6">Ein ganzes Jammer-Meer die Sternen auf ihn regnen;</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.7">je mehr in Schlamm er sinkt / je mehr er auf ihn baut /</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.8">und sich nur mehr und mehr im Vnglücks Paß verhaut.</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.9">Viel besser geht es / Ach! den Gottlos-und verwegnen.</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.10">Nein / nein / mein Sinn / du irrst! schweig' und bedenk' ihr Ende.</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.11">Denn / auf das schlüpfrig' Eiß hat sie der Herr gesetzt.</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.12">Der Ruhe-bringend Streit viel sicherer ergetzt /</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.13">als wann vom Nectar ich zum Acheron anlände.</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.14">Das gute / daß das höchst Gut nicht befördern will /</l>
                                       <l xml:id="tg91.3.15">ist nicht gut / oder hat noch nicht erreicht sein Ziel.</l>
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