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            <title>Auf eben die selben</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-E7BE-7</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:nmwx.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Auf eben die selben</head>

                                    <lg>
                                       <l xml:id="tg69.3.2">Gleich wie der Wolken last in tropfen sich verlieret:</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.3">also mein Vnglück auch durch Thränen Regenfällt.</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.4">als Haubt Plejaden / sie zu feuchten sind bestellt /</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.5">der Gottes Güte Land das hülff-blüh dann gebteret.</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.6">Diß quälend Wellen-Meer an wunsches Port offt führet.</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.7">Der Buße Muschel Perl in seinem schoß es hält /</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.8">zu dem die Amber sich / das Ruf-Gebet / gesellt.</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.9">Offt man darinnen mich / gleich als im Felsen / spüret:</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.10">Sonst treibt die Wasserkunst offt grosses Räderwerck.</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.11">Ach daß mein weinen doch auch Gottes Raths-Rad triebe /</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.12">daß er dem Sternen gang ein gut geschick vorschriebe!</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.13">Ach Thränen! hättet ihr doch zuverbrennen stärk</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.14">die starken Vnglücks band. Seyd ihr doch siedend heiß:</l>
                                       <l xml:id="tg69.3.15">kühlt auf das wenigst nur die hitz / weil ihr auch Eyß!</l>
                                    </lg>
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