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            <title>Uber das aller heiligste Leiden meines Heilandes</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
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               <extent>131-</extent>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Uber das aller heiligste Leiden meines Heilandes</head>

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                                       <l xml:id="tg147.3.2">O Jesu / Gottes Sohn! wie soll ich recht aussprechen</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.3">die unaussprechlich Treu / so du an mir gethan?</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.4">vor lauter Lieb' und Gier / und Wunder / ich nicht kan</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.5">die starken Geistes trieb / den Schall der Wörter / brechen.</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.6">Die Geistesregungen / die grossen Wallfisch / stechen</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.7">die Hirnes-Dämme durch / und lassen keine Bahn</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.8">der Würckung / daß sie sich kan schwingen Himmel an.</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.9">Doch treue Herz-Andacht soll ihren Mangel rächen.</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.10">Was darf es auch viel Wort / wo Herz und Thaten reden.</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.11">ein jeder Striem lehrt mehr / als Platons ganze Witz.</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.12">So ist auch nur das Herz der Dank-erkäntnuß Sitz:</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.13">daß will zwar / wie die Zung / vor überfluß erblöden.</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.14">Weil deines Leidens Zweck / mich neu und Herrlich machen:</l>
                                       <l xml:id="tg147.3.15">gieb neues Herz und Mund / zu preisen deine Sachen!</l>
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