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            <title>Ferneres Lob - und Andacht</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-E793-5</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:nmvh.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
               </titleStmt>
               <extent>198-</extent>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Ferneres Lob / und Andacht</head>

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                                       <l xml:id="tg216.2.2">Ach! der Heilig / Heilig / Heilig / und doch Einig-wahrer Gott /</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.3">unzertheilter Gottheits Punct / unauflößlichst fest vereinet</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.4">in der Dreypersönlichkeit / äusserst-Einig Eins erscheinet /</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.5">der belebend und erhebend / Allvermögend Zebaoth!</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.6">Engel / Sterne / Feuer / Lufft / Meer und Erden sein Gebot</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.7">gern vollziehen. Alles gut ist in seinen Seyn verschreinet.</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.8">Kurz / die Allheit aller Ding ist Er / in diß Wort verkleinet:</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.9">doch das Böse ausgenommen / wie auch Trübsal / Angst und Noht.</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.10">Alles ist von Ihm erfüllt / zwar von Augen ungesehn:</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.11">wann das Vrliecht sie erblickte würd ihr Glanz gleich ganz vergehn.</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.12">Denn die Vberschwenklichkeit / nichts begränztes kan begreiffen.</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.13">durch viel Sternen stäts vom fernen / schickt die Sonn' uns Strahlen her /</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.14">die zwar nur / wie wir auch endlich / brennten nahend doch zu sehr.</l>
                                       <l xml:id="tg216.2.15">uns unschädlich Nutz zu seyn / Gottes Blick unsichtbar schweiffen.</l>
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