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         <titleStmt>
            <title>Als die Heiden die H. Schrifft verbrennen wolten</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-E75E-E</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:nmsk.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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               </p>
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
               </titleStmt>
               <extent>207-</extent>
               <publicationStmt>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Als die Heiden die H. Schrifft verbrennen wolten / das Buch aber unversehrt bliebe / und viel Leut dadurch bekehrt wurden</head>

                                    <lg>
                                       <l xml:id="tg226.3.2">Was soll das jrdisch Feur dem Himmlischen doch schaden?</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.3">mit nichten das Geschöpff die Schöpffungskrafft versehrt:</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.4">viel eh es / als ein nichts / in ersten Vrsprung kehrt.</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.5">nur Diener die Geschöpff / nicht Feinde sind der Gnaden.</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.6">wann's mit der Flammen wär der ganzen Höll beladen /</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.7">so würd kein Stänblein doch von Gottes Wort verzehrt.</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.8">das leidet kein vergehn / was alle Ding ernehrt</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.9">es ist / aus Gottes Mund / der Himmel-leitend Faden.</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.10">Solt dessen Mund das Feur / aus dem es ward / nicht zwingen?</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.11">Er macht das Irdisch hier / auf daß das Himmlisch brennt /</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.12">auch wider die Natur / das Zeitlich nit verschlingen:</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.13">Daß jenes zu dem Kreiß mit vielen Geistern rennt.</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.14">das Blat bleibt unverletzt / auf daß die Herzen brennen.</l>
                                       <l xml:id="tg226.3.15">Dort Er erhält das Buch / hier vieler Tausend Sinnen.</l>
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