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            <title>Auf die verfolgte doch ununterdruckliche Tugend</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
               </titleStmt>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Auf die verfolgte doch ununterdruckliche Tugend</head>

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                                       <l xml:id="tg97.3.2">Es ist die gröste Ehr' / unüberwindlich seyn /</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.3">und sich auf Herculisch dem Vnglück widersetzen.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.4">Am widerstandes Stahl / muß keckheits Schwerd sich wetzen /</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.5">damit es schärfer wird / und krieg den Heldenschein.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.6">Der Lorbeer widersteht dem Feur und Donnerstein.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.7">Die Tugend lässet sich von Boßheit nicht verletzen:</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.8">was? die pflegt sie viel mehr zu wundern anzuhetzen.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.9">Die Noht und Vnglück / ist der Tugend wunderschrein.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.10">Was zieret Cyrus Sieg? die widerstandes Waffen.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.11">Es kriegt / durch Kriegen nur / Philippus Sohn die Welt.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.12">Den Zepter / Cesar auch / erst nach dem Streit erhält.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.13">Nicht faulen Siegern nur / ist Cron und Thron beschaffen.</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.14">Drum biet der Noht die Spitz' / und laß dich nichts abwenden:</l>
                                       <l xml:id="tg97.3.15">es schwebt schon über dir / die Kron in Gottes Händen.</l>
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