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            <title>Auf eben selbe!</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette / Lieder und Gedichte / zu Gottseeligem Zeitvertreib, Nürnberg: In Verlegung Michael Endters, 1662.</title>
                  <author key="pnd:118541978">Greiffenberg, Catharina Regina von</author>
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                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
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Auf eben selbe!</head>

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                                       <l xml:id="tg98.3.2">Bey sanfft gelindem wind / ist leicht / den Port erlangen:</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.3">doch / wann Charybdis bellt / und Scylla uns verdreht /</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.4">wann dort ein Wellen-Berg / hier ein Meer Abgrund / steht /</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.5">und man kommt doch zu Land / dann kan man recht Siegprangen.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.6">Nach langer Seefart / hat das goldne fell entfangen</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.7">der dapfer Jason. Preiß aus schweiß und fleiß aufgeht.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.8">Dann / keine frucht / ohn Zucht / die Tugend nie entfäht.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.9">Dann heist es Sieg / wann man die Welt-gefahr umgangen.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.10">Man muß aus Ilium / wann soll die Tyber krönen /</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.11">auf kohl-und flammen gehn. Creutz ist des Glückes Thor.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.12">Der Vnglücks Schatten kan / ein Wunderbild verschönen.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.13">Man schwingt / gebogen / sich viel herrlicher empor.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.14">Die Kron / kommt aus dem Feur / dann auf des Königs Haar.</l>
                                       <l xml:id="tg98.3.15">So wird ein Ehren-Stern aus Vnglück und gefahr.</l>
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