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            <title>3. [Herr Schmied, Herr Schmied, beschlagt mir mein Rößlein]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Emanuel Geibel: Werke, Herausgegeben von Wolfgang Stammler, Band 1 u. 2, Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut, 1918.</title>
                  <author key="pnd:11853811X">Geibel, Emanuel</author>
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                  <date when="1918"/>
                  <pubPlace>Leipzig und Wien</pubPlace>
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                                          <l xml:id="tg207.2.2">Herr Schmied, Herr Schmied, beschlagt mir mein Rößlein,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.3">Und habt ihr's beschlagen, so macht mir ein Schlößlein,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.4">Ein Schlößlein so fest und ein Schlößlein so fein,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.5">Und muß bei dem Schlößlein ein Schlüssel auch sein.</l>
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                                          <l xml:id="tg207.2.7">Das Schlößlein, das will ich vors Herze mir legen,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.8">Und hab' ich's verschlossen mit Kreuz und mit Segen,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.9">So werf' in den See ich den Schlüssel hinein,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.10">Darf nimmer ein Wort mehr heraus noch herein.</l>
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                                          <l xml:id="tg207.2.12">Denn wer eine selige Liebe will tragen,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.13">Der darf es den alten Jungfern nicht sagen;</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.14">Die Dornen, die Disteln, die stechen gar sehr,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.15">Doch stechen die Altjungfernzungen noch mehr.</l>
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                                          <l xml:id="tg207.2.17">Sie tragen's zur Bas' hin und zur Frau Gevattern,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.18">Bis daß es die Gäns' auf dem Markte beschnattern,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.19">Bis daß es der Entrich beredt auf dem See</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.20">Und der Kuckuck im Walde, und das tut noch weh.</l>
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                                          <l xml:id="tg207.2.22">Und wär' ich der Herrgott, so ließ' ich auf Erden</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.23">Zu Dornen und Disteln die Klatschzungen werden,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.24">Da fräß' sie der Esel, und hätt's keine Not,</l>
                                          <l xml:id="tg207.2.25">Und weinte mein Schatz sich die Augen nicht rot.</l>
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