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            <title>9. Auf ihres Wirtes seinen Namenstag</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-AC79-C</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:n0dk.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Paul Fleming: Deutsche Gedichte, Herausgegeben von J. M. Lappenberg, Band 1 und 2, Stuttgart 1865.</title>
                  <author key="pnd:118533908">Fleming, Paul</author>
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                  <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
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                                    <head type="h4" xml:id="tg64.2.1">9. Auf ihres Wirtes seinen Namenstag</head>

                                    <lg>
                                       <l xml:id="tg64.2.2">Es fehlte kaum ein Haar, so hättet ihr verreiset</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.3">den lieben schönen Tag, der euch auf Freude weiset</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.4">und uns heißt fröhlich sein. Doch zweifelt nicht daran,</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.5">wir hätten euch den Dienst, die Ehr' auch angetan,</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.6">wenn ihr schon wäret nicht bei uns allhier gewesen!</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.7">So nehmt nun dieses Band! Für euch ist diß zu lesen,</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.8">für uns ist euer Trank und was ihr uns setzt für.</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.9">Ie besser tut ihr uns, ie wenger ihr uns Bier</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.10">auf heute, traget auf. Bei klarem Sonnenscheine</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.11">schmeckt rein und besser nichts, als was man trinkt vom Rheine</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.12">und was uns Spanien schickt. Doch denket diß hierbei:</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.13">viel kosten darf es nicht! Das Fordern steht uns frei,</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.14">das Haben habet ihr. Löst aber euch aufs Beste!</l>
                                       <l xml:id="tg64.2.15">Das ist die Kaufmanschaft für eure feuchten Gäste.</l>
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