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            <title>58. An sein Verhängnüß, zur Zeit seiner Verstoßung</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-AA6D-9</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:mzsf.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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               <p>
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
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                  <title>Paul Fleming: Deutsche Gedichte, Herausgegeben von J. M. Lappenberg, Band 1 und 2, Stuttgart 1865.</title>
                  <author key="pnd:118533908">Fleming, Paul</author>
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                  <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
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                                    <lg>
                                       <l xml:id="tg479.2.2">Ja, wenn ich etwa nicht mit dir zufrieden wäre</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.3">und schmähte deinen Rat, so ließ ichs billich sein,</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.4">daß du mir legtest auf so eine harte Pein,</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.5">für der ich lieber tot, als krank zu sein begehre.</l>
                                    </lg>
                                    <lg>
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                                       <l xml:id="tg479.2.7">Schau, doch die Marter an, in der ich mich verzehre.</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.8">Wie lange soll denn noch diß Wetter schlagen ein?</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.9">Und hast du denn für mich ganz keinen Sonnenschein?</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.10">Ich bin darzu versehn, daß ich mich stets beschwere.</l>
                                    </lg>
                                    <lg>
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                                       <l xml:id="tg479.2.12">Ach mir! Du und mein Lieb seid eins nicht nachzugeben,</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.13">bis ihr mir tötet ganz mein schon gestorbnes Leben.</l>
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                                       <l xml:id="tg479.2.15">Wie aber kanst du dir so stets zuwider sein?</l>
                                    </lg>
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                                       <l xml:id="tg479.2.17">Sonst Alles heißest du in stetem Wechsel gehen.</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.18">Drei Dinge sind es nur, die ohne Wandel stehen:</l>
                                       <l xml:id="tg479.2.19">dein Haß, der Liebsten Zorn, und diese meine Pein.</l>
                                    </lg>
                                    <lb xml:id="tg479.2.20"/>
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