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            <title>136. Sie hält ihn, daß er soll bei ihr bleiben</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Angelus Silesius: Sämtliche poetische Werke in drei Bänden. Band 2, Herausgegeben und eingeleitet von Hans Ludwig Held, München: Hanser, 1952.</title>
                  <author key="pnd:118503111">Angelus Silesius</author>
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                  <pubPlace>München</pubPlace>
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                                 <head type="h4" xml:id="tg144.2.1">Sie hält ihn, daß er soll bei ihr bleiben</head>
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                                       <l xml:id="tg144.2.3">Bleib hier, bleib hier, du Trost der Schäferinnen,</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.4">Ich lasse dich, mein Schatz, ja nicht von hinnen.</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.5">Bleib hier, mein Bräutigam, mein Liebster, weiß und rot,</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.6">Ach, bleib doch hier, mein Licht, mein Engel und mein Gott.</l>
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                                       <l xml:id="tg144.2.9">Was Trosts hab ich auf dieser dürren Erden,</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.10">Wenn du, mein Lieb, auch solltest mir entwerden?</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.11">Bleib hier, ich lasse dich aus meinen Armen nicht,</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.12">Bis daß der große Tag der Ewigkeit anbricht.</l>
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                                       <l xml:id="tg144.2.15">Bist du mein Trost, so tröst auch meine Seele.</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.16">Bist du mein Schatz, so bleib in meiner Höhle.</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.17">Bist du mein Bräutigam, so liebkos auch die Braut,</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.18">Die du durch deine Lieb dir einmal hast vertraut.</l>
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                                       <l xml:id="tg144.2.22">Die Höhl ohn Schatz, das Leben ohne Wonne!</l>
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                                       <l xml:id="tg144.2.24">Drum bleib doch hier, mein Lieb, mein Täublein und mein Lamm.</l>
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                                       <l xml:id="tg144.2.29">Vergiß nur meiner nicht, kehr wieder bald zu mir,</l>
                                       <l xml:id="tg144.2.30">Du Leben meines Geists und meiner Seelen Zier. </l>
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