<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title type="main">454. Der Spiritus Familiaris in Leipzig</title><author><persName ref="http://d-nb.info/gnd/104076534">Graesse, Johann Georg Theodor</persName><country>Deutschland</country><birth>1814.0</birth><death>1885.0</death></author><respStmt corresp="#availability-textsource-1" xml:id="textsource-1"><orgName>TextGrid</orgName><resp><note type="remarkResponsibility"> Der annotierte Datenbestand der Digitalen
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                                    Philologie, Georg-August-Universität Göttingen</orgName><address><addrLine>Käthe-Hamburger-Weg 3, 37073 Göttingen</addrLine><country>Germany</country></address></publisher><pubPlace>Göttingen</pubPlace><date type="publication">2016-06</date><availability corresp="#textsource-1" xml:id="availability-textsource-1"><licence target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><p>CC-BY-3.0</p></licence></availability><idno type="kolimo">kid13967</idno></publicationStmt><notesStmt><!--kolimo-date is an aproximation for publication year and is derived from author birth year +20--><note type="SourcePath">/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen/Erster Band/454. Der Spiritus Familiaris in Leipzig</note><note type="kolimo-date">1834</note><note type="author-gender">männlich</note></notesStmt><sourceDesc><biblFull><titleStmt><title>Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1, 2. Aufl., Dresden: Schönfeld, 1874.</title><author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author></titleStmt><extent>394-</extent><publicationStmt><date>1874</date><pubPlace>Dresden</pubPlace></publicationStmt></biblFull></sourceDesc></fileDesc><encodingDesc><editorialDecl><p>
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gehorsam, in dem Laboratorio eingeschlossen, obwohl er gern fortgegangen wäre, und wartete der Dinge, die da kommen sollten, freilich nicht ohne eine gewisse Angst zu empfinden. Es währte auch nicht lange, so sah er durch die verschlossene Thüre eine große Katze zu sich kommen, welche so seltsame Sprünge vor ihm hermachte, dergleichen wohl kein sechzigjähriger Tanzmeister jemals herausbringen würde. Diese verfügte sich nach langem Herumschwärmen in die lutirte Phiole hinein, ohne dieselbe zu öffnen, worüber sich Hans höchlich verwunderte, daß dieses Thier sich von freien Stücken in einen Narrenkasten einschloß, bald darauf verlor dieselbe ihre vorige Katzengestalt und verwandelte sich in einen kleinen Wurm, welcher sich in diesem Feuernest versteckte. Da aber endlich der Künstler wieder nach Hause kam und ihm Hans erzählte, was sich unterdessen zugetragen hatte, rief er ganz freudig aus: »nun habe ich den Schelm gefangen, nach dem ich lange Zeit getrachtet habe!«</p></div></div></body></text></TEI>