<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title type="main">5. [Eine Frau, die am Fuße des Stromberges, wo einige Häuser stehen]</title><author><persName ref="http://d-nb.info/gnd/104076534">Graesse, Johann Georg Theodor</persName><country>Deutschland</country><birth>1814.0</birth><death>1885.0</death></author><respStmt corresp="#availability-textsource-1" xml:id="textsource-1"><orgName>TextGrid</orgName><resp><note type="remarkResponsibility"> Der annotierte Datenbestand der Digitalen
                                        Bibliothek inklusive Metadaten sowie davon einzeln zugängliche Teile
                                        sind eine Abwandlung des Datenbestandes von www.editura.de durch
                                        TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0
                                        Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid, www.editura.de) veröffentlicht.
                                        Die Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                        allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </note><note type="remarkSource">Die vorliegende Textsammlung wurde im Rahmen des
                                        Forschungsprojekts TextGrid (www.textgrid.de, Förderkennzeichen:
                                        01UG1203A) mit Mitteln des BMBF (Bundesministerium für Bildung und
                                        Forschung) erworben. Wir bitten im Falle der Nachnutzung des
                                        Datenbestandes diesen Förderhinweis den Daten beizulegen.</note><idno type="URLWeb">https://textgridrep.org</idno></resp></respStmt><respStmt><orgName ref="http://www.textgrid.de">TextGrid</orgName><resp><note type="remarkResponsibility">Langfristige Bereitstellung der
                                        Dokumente</note><ref target="http://textgridrep.de"></ref></resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition>Vollständige digitalisierte Ausgabe.</edition></editionStmt><extent><measure type="tokens">179</measure><measure type="types"></measure><measure type="characters"></measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="46" type="FleschReadingEase"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="8.92" type="nWS1"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="8.93" type="nWS2"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="9.37" type="nWS3"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="10.7" type="nWS4"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="55" type="LIX"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="7.5" type="RIX"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="-61.7" type="KuntzschsText-Redundanz-Index"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="6.05" type="TuldavasTextDifficultyFormula"></tei:measure><tei:measure xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" quantity="155" type="Wheeler-Smith"></tei:measure></extent><publicationStmt><publisher xml:id="kolimo"><!-- value of attribute "xml:id" is invalid; must be equal to "DTACorpusPublisher" --><email>jb.herrmann@phil.uni-goettingen.de</email><orgName role="project">Kolimo - Korpus der Literarischen Moderne</orgName><orgName role="hostingInstitution" xml:lang="de">Seminar für Deutsche
                                    Philologie, Georg-August-Universität Göttingen</orgName><address><addrLine>Käthe-Hamburger-Weg 3, 37073 Göttingen</addrLine><country>Germany</country></address></publisher><pubPlace>Göttingen</pubPlace><date type="publication">2016-06</date><availability corresp="#textsource-1" xml:id="availability-textsource-1"><licence target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><p>CC-BY-3.0</p></licence></availability><idno type="kolimo">kid14839</idno></publicationStmt><notesStmt><!--kolimo-date is an aproximation for publication year and is derived from author birth year +20--><note type="SourcePath">/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen/Zweiter Band/839. Das verfallene Schloß auf dem Stromberge bei Weissenberg/5. [Eine Frau, die am Fuße des Stromberges, wo einige Häuser stehen]</note><note type="kolimo-date">1834</note><note type="author-gender">männlich</note></notesStmt><sourceDesc><biblFull><titleStmt><title>Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2, 2. Aufl., Dresden: Schönfeld, 1874.</title><author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author></titleStmt><extent>238-</extent><publicationStmt><date>1874</date><pubPlace>Dresden</pubPlace></publicationStmt></biblFull></sourceDesc></fileDesc><encodingDesc><editorialDecl><p>
                                Bogensignaturen: keine Angabe; Druckfehler: ignoriert; fremdsprachliches
                                Material: keine Angabe; Geminations-/Abkürzungsstriche: keine Angabe;
                                Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): keine Angabe; i/j in
                                Fraktur: keine Angabe; I/J in Fraktur: keine Angabe; Kolumnentitel: keine
                                Angabe; Kustoden: keine Angabe; langes s (ſ): als s transkribiert;
                                Normalisierungen: stillschweigend; rundes r (\&amp;amp;#xa75b;): als r/et
                                transkribiert; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: keine Angabe; u/v
                                bzw. U/V: keine Angabe; Vokale mit übergest. e: als ä/ö/ü transkribiert;
                                Vollständigkeit: vollständig erfasst; Zeichensetzung: keine Angabe;
                                Zeilenumbrüche markiert: nein; </p></editorialDecl></encodingDesc><profileDesc><languageUsage><language>de-DE</language><!--  Standardwert, wird bei Bedarf geändert  --></languageUsage><creation><date type="firstPublication"><date notAfter="1885" notBefore="1814"></date></date></creation><textClass><keywords scheme="textgrid_genre"><list><item>prose</item></list></keywords><keywords scheme="http://kolimo.uni-goettingen.de/metadata#literature-non-literature"><list><item>literature</item></list></keywords><keywords scheme="http://kolimo.uni-goettingen.de/metadata#history-of-literature"><list><item>undefined</item></list></keywords><keywords scheme="kolimo_genre"><list><item>short</item></list></keywords><keywords scheme="eltec_genre"><list><item>veryShort</item></list></keywords><keywords scheme="timeslot"><!--timeslot is based on kolimo-date--><list><item>1800-1819</item></list></keywords><keywords scheme="translation"><list><item>Original</item></list></keywords></textClass></profileDesc><revisionDesc><listChange><change when="2016-12-12T11:01:48.914+01:00" who="ronald">GNDIDCONFIRM http://d-nb.info/gnd/104076534 104076534</change></listChange></revisionDesc></teiHeader><text><body><div type="text" xml:id="tg878.2"><div type="h4"><head type="h4" xml:id="tg878.2.1">V.</head><p xml:id="tg878.2.2">Eine Frau, die am Fuße des Stromberges, wo einige Häuser stehen, wohnte, gewahrte einstmals, und zwar des <pb xml:id="tg878.2.2.1" n="238"></pb>
Sonntags unter dem Gottesdienste, daß an einem Orte jenes Berges Funken aus der Erde hervorsprüheten und blaue Flämmchen emporloderten. Alsbald erinnerte sie sich an die alte Regel, daß man, wenn man so glücklich sei, dies Zeichen wahrzunehmen, augenblicklich irgend etwas von Metall in jene Flämmchen werfen müsse, um den darunter befindlichen Schatz, dessen Anzeichen sie wären, fest zu bannen, um ihn vor dem Weiterrücken zu bewahren. Unverzüglich warf sie daher, da sie eben nichts Anderes bei sich hatte, ihr Taschenmesser auf jene vorbedeutungsvolle Stelle, lief sodann eiligst in ihre Wohnung zurück, um sich die nöthigen Werkzeuge zum Graben herbeizuholen, und schritt nun, mit diesen versehen, rüstig an's Werk. Der ganze Platz, wo sie die bunten Flämmchen hatte spielen sehen, ward nun emsig von ihr durchwühlt und durchgraben, und siehe da! ihre Hoffnung hatte sie wirklich nicht getäuscht, denn sie fand, wenn auch nicht gerade pure Kremnitzer, doch wenigstens eine bedeutende Anzahl uralter Groschen. Sie war damit zufrieden und behielt daher ihren Schatz.</p></div></div></body></text></TEI>