<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title type="main">1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin</title><author><persName ref="http://d-nb.info/gnd/104076534">Graesse, Johann Georg Theodor</persName><country>Deutschland</country><birth>1814.0</birth><death>1885.0</death></author><respStmt corresp="#availability-textsource-1" xml:id="textsource-1"><orgName>TextGrid</orgName><resp><note type="remarkResponsibility"> Der annotierte Datenbestand der Digitalen
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                                    Philologie, Georg-August-Universität Göttingen</orgName><address><addrLine>Käthe-Hamburger-Weg 3, 37073 Göttingen</addrLine><country>Germany</country></address></publisher><pubPlace>Göttingen</pubPlace><date type="publication">2016-06</date><availability corresp="#textsource-1" xml:id="availability-textsource-1"><licence target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><p>CC-BY-3.0</p></licence></availability><idno type="kolimo">kid777</idno></publicationStmt><notesStmt><!--kolimo-date is an aproximation for publication year and is derived from author birth year +20--><note type="SourcePath">/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin</note><note type="kolimo-date">1834</note><note type="author-gender">männlich</note></notesStmt><sourceDesc><biblFull><titleStmt><title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 1, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title><author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author></titleStmt><extent>1-</extent><publicationStmt><date notAfter="1871" notBefore="1868"></date><pubPlace>Glogau</pubPlace></publicationStmt></biblFull></sourceDesc></fileDesc><encodingDesc><editorialDecl><p>
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Prophezeiung dann zuerst von dem bekannten Königsberger Theologen Mich. Lilienthal im II. Theile seines Gelehrten Preußens (Th. IV. S. 286 etc.) durch den Druck bekannt und später von einem gewissen Zoroaster mit einer deutschen metrischen Uebersetzung begleitet unter folgendem Titel herausgegeben worden:</p><p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1057.2.3"><hi rend="spaced" xml:id="tg1057.2.3.1">Der Preußische Wahrsager, das ist: Bruder Hermanns von Lehnin wundersame Propheceyungen von den Regenten des Chur-Fürstlichen Hauses Brandenburg und Königreichs Preußen, und deren Besteigung des Kayserlichen Thrones; nebst verschiedener die Europäischen Staaten betreffenden theils raren theils merkwürdigen <hi rend="italic" xml:id="tg1057.2.3.1.1">Prognosticis,</hi> aus geheimen Nachrichten und Urkunden sorgfältig zusammen </hi><hi rend="spaced" xml:id="tg1057.2.3.2">getragen und der curieusen Welt zur Beurtheilung getreulich mitgetheilt von Zoroaster.</hi> o.D. 1741. in 4°.</p><p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1057.2.4">Seit dieser Zeit sind verschiedene Ausgaben dieser merkwürdigen Schriftstücke erschienen, die zum Theil unter sich etwas verschieden sind; wir lassen hier die alte Uebersetzung des schon genannten Zoroaster folgen:</p><lb xml:id="tg1057.2.5"></lb><milestone unit="hi_start"></milestone><p rend="zenoPC" xml:id="tg1057.2.6"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.6.1">Bruder Hermanns von Lehnin wundersame Propheceyung von den Regenten des Chur-Fürstlichen Hauses Brandenburg, abgefaßt im Jahre Christi 1306.</seg></p><milestone unit="hi_end"></milestone><lb xml:id="tg1057.2.7"></lb><milestone unit="hi_start"></milestone><p xml:id="tg1057.2.8"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.8.1">Nun will ich dir, Lehnin! dein künftig Schicksal sagen,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.9"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.9.1">Das mir der Herr der Welt selbst angezeiget hat.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.10"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.10.1">Denn ob du gleich itzund wie eine Sonne glänzest,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.11"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.11.1">Und ein unsträfliches und heiligs Leben führst,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.12"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.12.1">Auch keinen Mangel spürst an Ruh und Wohlergehen;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.13"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.13.1">So kömmt doch eine Zeit, die dich wird anders sehen,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.14"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.14.1">Da du kaum was wirst sein, wo nur nicht gar vergehen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.15"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.15.1">Das Volck, das dich gebaut, hat allzeit dich geliebet.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.125"><anchor xml:id="tg1057.2.15.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_2"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_2"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.15.1.2.1">2</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.16"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.16.1">Mit diesem fühlst du auch, und bist nicht mehr so lieb.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.17"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.17.1">Nun hebt sich bald drauf an die höchstbetrübte Stunde,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.18"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.18.1">Darinn Ottonis Stamm auch gänzlich geht zu Grunde,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.19"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.19.1">Dieweil kein eintziger Sohn von selbem überbleibt.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.127"><anchor xml:id="tg1057.2.19.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_3"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_3"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.19.1.2.1">3</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.20"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.20.1">Da fällst du nun zuerst, jedoch nicht gar zu Boden.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.21"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.21.1">Indessen wird die Marck viel schwere Drangsal leiden,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.129"><anchor xml:id="tg1057.2.21.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_4"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_4"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.21.1.2.1">4</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.22"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.22.1">Denn Otton's Wohnung nimmt die Brut der Löwen ein,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.131"><anchor xml:id="tg1057.2.22.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_5"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_5"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.22.1.2.1">5</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.23"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.23.1">Da wird der rechte Erb' alsdann verstoßen sein.</seg></p><pb xml:id="tg1057.2.24" n="2"></pb><p xml:id="tg1057.2.25"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.25.1">Wenn fremde Völcker sich biß nach Corin<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.133"><anchor xml:id="tg1057.2.25.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_6"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_6"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.25.1.2.1">6</hi></ref> begeben,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.26"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.26.1">Wird ihren Stoltz gar bald der schlaue Kayser heben.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.135"><anchor xml:id="tg1057.2.26.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_7"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_7"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.26.1.2.1">7</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.27"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.27.1">Doch wird ob diesem Schutz die Marck sich wenig freun.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.28"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.28.1">Der königliche Löw' wird wieder abwärts gehen,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.137"><anchor xml:id="tg1057.2.28.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_8"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_8"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.28.1.2.1">8</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.29"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.29.1">Und dieses Land nicht mehr die rechten Herren sehen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.30"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.30.1">Viel Herrscher machen dann dem Lande große Pein.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.139"><anchor xml:id="tg1057.2.30.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_9"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_9"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.30.1.2.1">9</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.31"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.31.1">Der reiche Adel wird die Bürger unterdrücken,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.32"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.32.1">Und manchen Geistlichen ohn Recht ins Elend schicken.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.33"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.33.1">Es wird gehn, wie es ist zu Christi Zeit gelauffen,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.34"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.34.1">Man wird ohn alle Scheu viel Menschen selbst verkauffen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.35"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.35.1">Doch daß du liebe Marck nicht ohne Haupt mögst sein,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.36"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.36.1">Wirst durch zwey Burge du zu größern Ehren steigen<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.141"><anchor xml:id="tg1057.2.36.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. 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Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_11"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.37.1.2.1">11</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.38"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.38.1">Und durch der Wölfe Tod triffst du der Schaafe Hertz,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.145"><anchor xml:id="tg1057.2.38.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_12"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_12"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.38.1.2.1">12</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.39"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.39.1">Diß sag ich: Dieser Stamm wird lang im Flor bekleiben,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.40"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.40.1">Und deines kleinen Staats viel Jahr Beherrscher bleiben,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.147"><anchor xml:id="tg1057.2.40.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_13"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_13"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.40.1.2.1">13</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.41"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.41.1">Bis die erleget sind, die damahls hochgeehrt,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.42"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.42.1">Die Städte wüst gemacht, den Herrn ihr Recht gewehrt.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.43"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.43.1">Des Vaters Folger wird des Bruders Freiheit kränken<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.149"><anchor xml:id="tg1057.2.43.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_14"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_14"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.43.1.2.1">14</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.44"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.44.1">Und den unbillgen Tod nicht billig machen dencken.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.45"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.45.1">Nachdem er müd vom Krieg und manchem Unglücks-Streich,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.46"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.46.1">Folgt ihm der Bruder bald in dem verlaßnen Reich,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.151"><anchor xml:id="tg1057.2.46.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_15"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_15"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.46.1.2.1">15</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.47"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.47.1">Zwar ein sehr tapferer, doch auch sehr eitler Mann,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.48"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.48.1">Der auf den Berg gedenckt, die Brück nicht reichen kann.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.49"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.49.1">Schaut, arme Lehniner! wie er die Schwerdter wetzet,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.50"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.50.1">Der schont die Brüder schlecht, der Väter selbst verletzet.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.153"><anchor xml:id="tg1057.2.50.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_16"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_16"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.50.1.2.1">16</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.51"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.51.1">Sein Nachfahr weiß des Kriegs durch seine Kunst zu</seg><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.51.2"> spotten<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.155"><anchor xml:id="tg1057.2.51.2.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_17"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_17"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.51.2.2.1">17</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.52"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.52.1">Er sagt den Kindern selbst ein großes Glück vorher,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.157"><anchor xml:id="tg1057.2.52.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_18"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_18"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.52.1.2.1">18</hi></ref></seg></p><pb xml:id="tg1057.2.53" n="3"></pb><p xml:id="tg1057.2.54"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.54.1">So wartet denn auf sie groß Glück und große Ehr.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.55"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.55.1">Und ihnen soll's so wohl als wie ihm selbst ergehen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.56"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.56.1">Dann aber wird ein Weib dem Land viel Unglück schaffen,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.159"><anchor xml:id="tg1057.2.56.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_19"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_19"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.56.1.2.1">19</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.57"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.57.1">Ein Weib, das angesteckt durch neues Schlangen-Gifft,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.58"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.58.1">Und dieses wird biß zu dem eilften Stamme dauren.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.59"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.59.1">Nun kommet der herfür, der dich Lehnin sehr haßt<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.161"><anchor xml:id="tg1057.2.59.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_20"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_20"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.59.1.2.1">20</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.60"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.60.1">Er schneidet als ein Schwerdt, hat nicht viel Guts im Sinn,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.61"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.61.1">Er störet und verkauft die Kirch und Kirchen-Güter.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.62"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.62.1">Geh, mein verlaßnes Volck! Du hast nun keinen Schutz,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.63"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.63.1">Bis eine neue Zeit wird alles wieder bringen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.64"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.64.1">Der Sohn bestätiget des tollen Vaters Thun,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.163"><anchor xml:id="tg1057.2.64.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_21"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_21"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.64.1.2.1">21</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.65"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.65.1">Drum wird ein Geistlicher vor einen Thor gehalten,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.66"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.66.1">Und weil er nicht sehr streng, heißt er der beste Herr;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.67"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.67.1">Ihm folgt aus seinem Stamm ein ganz ungleicher Zweig.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.68"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.68.1">Er stirbt im Todten-Jahr an einem hohen Ort.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.165"><anchor xml:id="tg1057.2.68.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_22"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_22"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.68.1.2.1">22</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.69"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.69.1">Drauf fordert der das Reich, der in der Stadt gebohren,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.167"><anchor xml:id="tg1057.2.69.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_23"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_23"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.69.1.2.1">23</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.70"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.70.1">Er nährt sein Kind mit Furcht; durch Hoffnung andere;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.71"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.71.1">Doch was er heimlich fürcht, wird, seht nur! doch geschehen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.72"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.72.1">Bald läßt sich ein neu Spiel nach Gottes Zulaß sehen;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.73"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.73.1">Allein er lebt nicht lang, der voller Fehler war,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.169"><anchor xml:id="tg1057.2.73.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_24"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_24"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.73.1.2.1">24</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.74"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.74.1">Und durch Gesetze viel, noch mehr durch Strafen störte,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.75"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.75.1">Die doch durch sein Befehl nur immer ärger wurden,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.76"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.76.1">Und besser könnten seyn, wenns dem Geschick gefiel.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.77"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.77.1">Er war verschmitzt genug, doch keines Lobes werth.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.78"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.78.1">Dem Vater folgt der Sohn als Churfürst von der Marck,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.171"><anchor xml:id="tg1057.2.78.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_25"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_25"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.78.1.2.1">25</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.79"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.79.1">Der viele leben ließ nach wohlverdienter Straffe;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.80"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.80.1">Er glaubete zu viel, drum frißt der Wolff die Schaafe,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.173"><anchor xml:id="tg1057.2.80.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_26"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_26"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.80.1.2.1">26</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.81"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.81.1">Doch folgt der böse Knecht bald seinem Herren nach.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.82"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.82.1">Dann kommen, welche sich von dreyen Burgen nennen,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.175"><anchor xml:id="tg1057.2.82.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_27"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_27"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.82.1.2.1">27</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.83"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.83.1">Und unter'm großen Herrn wächst der schon weite Staat.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.84"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.84.1">Die Sicherheit des Volcks ist des Regenten Stärcke,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.177"><anchor xml:id="tg1057.2.84.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_28"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_28"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.84.1.2.1">28</hi></ref></seg></p><pb xml:id="tg1057.2.85" n="4"></pb><p xml:id="tg1057.2.86"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.86.1">Allein sie hilfet nichts, wenn Klugheit niederliegt.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.87"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.87.1">Der folgen wird, wird nicht ins Vaters Fußstapf treten.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.88"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.88.1">Ihr Brüder betet nur! vergießt, ihr Mütter, Thränen!</seg></p><p xml:id="tg1057.2.89"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.89.1">Des Nahmens Deutung treugt von frohem Regiment.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.90"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.90.1">Es ist nichts gutes mehr: eilt alle Bürger fort!</seg></p><p xml:id="tg1057.2.91"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.91.1">Es ist nun gäntzlich aus, und keine Hoffnung übrig.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.92"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.92.1">Bald knirscht ein Jüngling, da die große Mutter seuffzet,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.179"><anchor xml:id="tg1057.2.92.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_29"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_29"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.92.1.2.1">29</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.93"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.93.1">Allein wer kann den Staat, der so verwirrt, verbessern?</seg></p><p xml:id="tg1057.2.94"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.94.1">Die Fahne greifft er an, doch nur zu seinem Schaden,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.95"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.95.1">Bei kaltem Norden-Wind will der ins Kloster gehn;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.96"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.96.1">Der folget, ahmet nach der Väter schlimmen Sitten,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.97"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.97.1">Den Seinen fehlt die Kraft, dem Volcke Stern und Glück;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.98"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.98.1">Der, dessen Hülff er sucht, hat wider ihn gestritten,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.99"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.99.1">Und kommt durchs Wasser um, da alles er umkehrt.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.181"><anchor xml:id="tg1057.2.99.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_30"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_30"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.99.1.2.1">30</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.100"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.100.1">Der Sohn wird blüh'n, und das, was er nicht hofft, erlangen,<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.183"><anchor xml:id="tg1057.2.100.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_31"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_31"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.100.1.2.1">31</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.101"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.101.1">Doch hat ein traurig Volck alsdann bethränte Wangen.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.102"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.102.1">Denn nun kommt, wie es scheint, ein seltnes Glücks-Gesicht;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.103"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.103.1">Das Wachsthum seiner Macht weiß selbst der Fürste nicht.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.104"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.104.1">Zuletzt den Scepter trägt der letzte von dem Stamm.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.105"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.105.1">Israel wagt eine That, die kaum des Todes würdig.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.106"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.106.1">Der Hirt nimmt auf die Schaaf, und Deutschland ihn zum König.<ref type="noteAnchor" target="#tg1057.2.185"><anchor xml:id="tg1057.2.106.1.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_32"></anchor><ptr cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_32"></ptr><hi rend="superscript" xml:id="tg1057.2.106.1.2.1">32</hi></ref></seg></p><p xml:id="tg1057.2.107"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.107.1">Die Marck vergißt durchaus, was übels vor geschehen;</seg></p><p xml:id="tg1057.2.108"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.108.1">Sie nährt die Ihrgen selbst, mag keinen Fremden sehn.</seg></p><p xml:id="tg1057.2.109"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.109.1">Lehnin und Corin wird von neuem aufgebaut:</seg></p><p xml:id="tg1057.2.110"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.110.1">Es kommt die Clerisey zu ihren alten Ehren,</seg></p><p xml:id="tg1057.2.111"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.111.1">Auch stellt der Wolf nicht mehr dem edlen Schaaf-Stall nach.</seg></p><milestone unit="hi_end"></milestone><lb xml:id="tg1057.2.112"></lb><p xml:id="tg1057.2.113">Eine ähnliche alte Prophezeiung über die deutsche Kaiserkrone, welche dem Hause der Hohenzollern zu Theil werden solle, will der bekannte Geschichtsschreiber <hi rend="spaced" xml:id="tg1057.2.113.1">Nicolaus Leutinger</hi> (<hi rend="italic" xml:id="tg1057.2.113.2">Opera ed. Küster.</hi> 1729. Th. II. <hi rend="italic" xml:id="tg1057.2.113.3">p.</hi> 1239) in einem Kloster gefunden und aufgezeichnet haben. Dieselbe lautet so:</p><lb xml:id="tg1057.2.114"></lb><closer><seg type="closer" xml:id="tg1057.2.115"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.115.1">Das weiße Pferd leidt großen Dranck</seg></seg><seg type="closer" xml:id="tg1057.2.116"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.116.1">Behält doch endlich die Ueberhand.</seg></seg><seg type="closer" xml:id="tg1057.2.117"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.117.1">Das Rauten-Kräntzlein wird wieder blühn</seg></seg><seg type="closer" xml:id="tg1057.2.118"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.118.1">Und sich in Ehren sehr freuen.</seg></seg><seg type="closer" xml:id="tg1057.2.119"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.119.1">Der Rothe Adler wird gar hoch schweben</seg></seg><seg type="closer" xml:id="tg1057.2.120"><seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1057.2.120.1">Und sich viel über ander erheben.</seg></seg></closer><lb xml:id="tg1057.2.121"></lb></div><div type="footnotes"><head type="h4" xml:id="tg1057.2.122">Fußnoten</head><note xml:id="tg1057.2.123.note" target="#tg1057.2.2.1"><p xml:id="tg1057.2.123"><anchor xml:id="tg1057.2.123.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_1"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.123.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_1">1</ref> Laut handschr. Acten im Geh. Staatsarchive zu Berlin klopften einst zwei Bauern aus dem Amte Lehnin im J. 1617 mit Steinen in dem Gewölbe der Klosterkirche daselbst und brachen an einer Stelle, oben in dem Kreuzgange an der Treppe, wo es hohl klang, eine Oeffnung. Da fanden sie schöne bunte Altardecken, mit Gold und Silber durchwebte Kirchengewänder, Bücher und Handschriften. Die Gewänder zerschnitten sie und nahmen sie mit, rissen aus den Pergamentschriften einige Blätter heraus, die sie zu Wocken, einem Orte bei Lehnin, an ihre Bekannten verschenkten. Bei der zwei Jahre nachher erfolgten gerichtlichen Untersuchung fanden sich noch 82 Bücher und Handschriften vor, die der damalige churfürstliche Hauptmann des Amtes Lehnin, Wichmann, von Lehnin nach Berlin schickte, wo sie der Bibliothek der heiligen Dreifaltigkeit, der jetzigen Domkirche eingereiht wurden. Unter diesen mag sich auch das Originalmanuscript der Lehniner Prophezeiung befunden haben, von dem schon zur Zeit des großen Churfürsten Abschriften existirten. (S.v. <hi rend="spaced" xml:id="tg1057.2.123.3">Scharff-Scharffenstein, die Weissagung des Abtes Hermann von Lehnin, frei in gebundener Rede.</hi> Hanau 1862. in 8. S. IV. etc.)</p></note><note xml:id="tg1057.2.125.note" target="#tg1057.2.15.1.1"><p xml:id="tg1057.2.125"><anchor xml:id="tg1057.2.125.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_2"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.125.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_2">2</ref> 1180 ward das Kloster Lehnin vom Markgraf Otto I., Churfürst zu Brandenburg, gestiftet. Derselbe ward nach seinem 1198 erfolgten Tode daselbst begraben.</p></note><note xml:id="tg1057.2.127.note" target="#tg1057.2.19.1.1"><p xml:id="tg1057.2.127"><anchor xml:id="tg1057.2.127.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_3"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.127.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_3">3</ref> 1322 starb Johann IV., der letzte Churfürst aus dem Ascanischen Stamme, ohne Erben, nachdem er kaum 3 Wochen regiert.</p></note><note xml:id="tg1057.2.129.note" target="#tg1057.2.21.1.1"><p xml:id="tg1057.2.129"><anchor xml:id="tg1057.2.129.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_4"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.129.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_4">4</ref> Dies bezieht man auf die 1311 erfolgte Vernichtung der Templer, auf die Ermordung des Propstes Nicolaus in der Kirche zu Berlin und die 1316 von dem Papst geschehene Excommunication der Stadt Frankfurt auf 26 Jahre hinaus.</p></note><note xml:id="tg1057.2.131.note" target="#tg1057.2.22.1.1"><p xml:id="tg1057.2.131"><anchor xml:id="tg1057.2.131.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_5"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.131.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_5">5</ref> Damit ist das Haus Bayern gemeint, welches einen Löwen im Wappen führt. Ludwig der Baier erklärte nämlich bei der eingetretenen Vacanz des Churfürstenthums Brandenburg die Mark für ein dem Reiche heimgefallenes Lehen und belehnte mit ihr seinen Sohn Ludwig, obgleich Anhalt, Sachsen und Lauenburg, die noch übrigen 3 Linien des Ascanischen Hauses, die besten Ansprüche hatten.</p></note><note xml:id="tg1057.2.133.note" target="#tg1057.2.25.1.1"><p xml:id="tg1057.2.133"><anchor xml:id="tg1057.2.133.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_6"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.133.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_6">6</ref> Das Kloster Corin, ein Filial von Lehnin, ist 1254 von Johann I., dem Bruder Otto's, gebaut worden.</p></note><note xml:id="tg1057.2.135.note" target="#tg1057.2.26.1.1"><p xml:id="tg1057.2.135"><anchor xml:id="tg1057.2.135.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_7"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.135.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_7">7</ref> Albert der Jüngere, Fürst von Anhalt, der nächste Agnat Johann's IV., trat auch als Prätendent um die Churwürde auf, ward aber vom Kaiser hintergangen.</p></note><note xml:id="tg1057.2.137.note" target="#tg1057.2.28.1.1"><p xml:id="tg1057.2.137"><anchor xml:id="tg1057.2.137.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_8"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.137.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_8">8</ref> Sigismund, Sohn Kaiser Carl's IV., erhielt 1378 die Mark Brandenburg von seinem Bruder Wenzel.</p></note><note xml:id="tg1057.2.139.note" target="#tg1057.2.30.1.1"><p xml:id="tg1057.2.139"><anchor xml:id="tg1057.2.139.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_9"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.139.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_9">9</ref> Sigismund versetzte die Mark an seine Vettern Jobst und Procop von Mähren, dann kam sie pfandweise an Wilhelm, Landgraf zu Thüringen, und endlich wieder an Sigismund, damals schon Kaiser, der sie dann 1417 Friedrich von Hohenzollern überließ.</p></note><note xml:id="tg1057.2.141.note" target="#tg1057.2.36.1.1"><p xml:id="tg1057.2.141"><anchor xml:id="tg1057.2.141.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_10"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.141.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_10">10</ref> 1415 ward der Burggraf von Nürnberg, Friedrich IV. von Hohenzollern, auf dem Concil zu Costnitz zum Churfürsten von Brandenburg gemacht und 1417 erhielt er die Investitur.</p></note><note xml:id="tg1057.2.143.note" target="#tg1057.2.37.1.1"><p xml:id="tg1057.2.143"><anchor xml:id="tg1057.2.143.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_11"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.143.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_11">11</ref> Durch Friedrich I.</p></note><note xml:id="tg1057.2.145.note" target="#tg1057.2.38.1.1"><p xml:id="tg1057.2.145"><anchor xml:id="tg1057.2.145.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_12"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.145.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_12">12</ref> Bezieht sich auf die vielen Händel mit dem unruhigen Adel.</p></note><note xml:id="tg1057.2.147.note" target="#tg1057.2.40.1.1"><p xml:id="tg1057.2.147"><anchor xml:id="tg1057.2.147.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_13"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.147.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_13">13</ref> Das Haus Hohenzollern regiert noch heute und hat aus dem kleinen Churfürstenthum eine der fünf Großmächte Europas gemacht.</p></note><note xml:id="tg1057.2.149.note" target="#tg1057.2.43.1.1"><p xml:id="tg1057.2.149"><anchor xml:id="tg1057.2.149.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_14"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.149.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_14">14</ref> Friedrich II. ging seinem ältern Bruder Johann II. in der Regierung vor, da dieser der Goldmacherkunst wegen sich derselben begeben hatte.</p></note><note xml:id="tg1057.2.151.note" target="#tg1057.2.46.1.1"><p xml:id="tg1057.2.151"><anchor xml:id="tg1057.2.151.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_15"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.151.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_15">15</ref> Geht auf Albert Achilles.</p></note><note xml:id="tg1057.2.153.note" target="#tg1057.2.50.1.1"><p xml:id="tg1057.2.153"><anchor xml:id="tg1057.2.153.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_16"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.153.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_16">16</ref> Bezieht sich auf den Streit mit dem Bischof von Bamberg, der hier mit dem Worte Berg bezeichnet wird.</p></note><note xml:id="tg1057.2.155.note" target="#tg1057.2.51.2.1"><p xml:id="tg1057.2.155"><anchor xml:id="tg1057.2.155.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_17"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.155.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_17">17</ref> Johannes Cicero wußte durch seine Klugheit manchen Krieg abzuhalten.</p></note><note xml:id="tg1057.2.157.note" target="#tg1057.2.52.1.1"><p xml:id="tg1057.2.157"><anchor xml:id="tg1057.2.157.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_18"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.157.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_18">18</ref> Kann nur auf Joachim I. gehen, welcher als tüchtiger Astrolog seinen Nachkommen die königliche Würde prophezeit haben soll.</p></note><note xml:id="tg1057.2.159.note" target="#tg1057.2.56.1.1"><p xml:id="tg1057.2.159"><anchor xml:id="tg1057.2.159.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_19"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.159.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_19">19</ref> Elisabeth, Tochter Johann's von Dänemark und Mutter Joachim's II., nahm 1525 öffentlich den lutherischen Glauben an, mußte aber nach Sachsen flüchten, weil ihr Gemahl sie einmauern lassen wollte.</p></note><note xml:id="tg1057.2.161.note" target="#tg1057.2.59.1.1"><p xml:id="tg1057.2.161"><anchor xml:id="tg1057.2.161.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_20"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.161.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_20">20</ref> Joachim II., erster Churfürst, der im Jahre 1593, also dem 4. seiner Regierung, den Glauben seiner Mutter annahm.</p></note><note xml:id="tg1057.2.163.note" target="#tg1057.2.64.1.1"><p xml:id="tg1057.2.163"><anchor xml:id="tg1057.2.163.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_21"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.163.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_21">21</ref> Johann Georg II., der mit Sachsen die Concordia-Formel zu Stande brachte.</p></note><note xml:id="tg1057.2.165.note" target="#tg1057.2.68.1.1"><p xml:id="tg1057.2.165"><anchor xml:id="tg1057.2.165.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_22"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.165.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_22">22</ref> † 1598. In demselben Jahre starben noch viele andere Fürsten.</p></note><note xml:id="tg1057.2.167.note" target="#tg1057.2.69.1.1"><p xml:id="tg1057.2.167"><anchor xml:id="tg1057.2.167.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_23"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.167.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_23">23</ref> Joachim Friedrich ward in Berlin geboren, kam aber scheintodt, nachdem seine Mutter künstlich entbunden worden war, auf die Welt.</p></note><note xml:id="tg1057.2.169.note" target="#tg1057.2.73.1.1"><p xml:id="tg1057.2.169"><anchor xml:id="tg1057.2.169.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_24"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.169.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_24">24</ref> Churfürst Johann Sigismund trat 1614 zur reformirten Religion über, das ist das neue Spiel; er regierte aber nur 10 Jahre lang.</p></note><note xml:id="tg1057.2.171.note" target="#tg1057.2.78.1.1"><p xml:id="tg1057.2.171"><anchor xml:id="tg1057.2.171.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_25"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.171.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_25">25</ref> Georg Wilhelm IV. folgte seinem Vater 1624.</p></note><note xml:id="tg1057.2.173.note" target="#tg1057.2.80.1.1"><p xml:id="tg1057.2.173"><anchor xml:id="tg1057.2.173.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_26"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.173.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_26">26</ref> Bezieht sich auf den allmächtigen Günstling Georg Wilhelm's, Graf Adam von Schwarzenberg, der aber in demselben Jahre wie dieser, 1640, starb.</p></note><note xml:id="tg1057.2.175.note" target="#tg1057.2.82.1.1"><p xml:id="tg1057.2.175"><anchor xml:id="tg1057.2.175.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_27"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.175.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_27">27</ref> Friedrich Wilhelm, benannt der Große, ist hier gemeint; er war gleichzeitig Churfürst von Brandenburg, Burggraf zu Nürnberg und Herzog zu Magdeburg.</p></note><note xml:id="tg1057.2.177.note" target="#tg1057.2.84.1.1"><p xml:id="tg1057.2.177"><anchor xml:id="tg1057.2.177.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_28"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.177.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_28">28</ref> Damit ist die Vorliebe des Churfürsten für ein starkes Heer gemeint.</p></note><note xml:id="tg1057.2.179.note" target="#tg1057.2.92.1.1"><p xml:id="tg1057.2.179"><anchor xml:id="tg1057.2.179.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_29"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.179.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_29">29</ref> Churfürst Friedrich III., der erste König von Preußen, bekanntlich ein sehr friedliebender, aber kluger Fürst. Nach einer andern Ansicht wäre aber auch Friedrich Wilhelm I. gemeint, unter dem Jüngling aber Friedrich der Große zu verstehen.</p></note><note xml:id="tg1057.2.181.note" target="#tg1057.2.99.1.1"><p xml:id="tg1057.2.181"><anchor xml:id="tg1057.2.181.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_30"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.181.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_30">30</ref> Dies bezieht sich auf die Wassersucht, an der der Vater Friedrichs des Großen, Friedrich Wilhelm I., den 31. Mai 1740 starb und welche auch dem Leben Friedrich Wilhelms II. ein Ende machte.</p></note><note xml:id="tg1057.2.183.note" target="#tg1057.2.100.1.1"><p xml:id="tg1057.2.183"><anchor xml:id="tg1057.2.183.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_31"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.183.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_31">31</ref> Geht nach der frühern Meinung auf Friedrich den Großen, der trotz der Abneigung seines Vaters gegen ihn auf den Thron kam, und auf die Einverleibung Schlesiens. Nach der neuern Ansicht ist hier aber Friedrich Wilhelm III. gemeint.</p></note><note xml:id="tg1057.2.185.note" target="#tg1057.2.106.1.1"><p xml:id="tg1057.2.185"><anchor xml:id="tg1057.2.185.1" n="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnoten_32"></anchor><ref xml:id="tg1057.2.185.2" cRef="/Literatur/M/Grässe, Johann Georg Theodor/Sagen/Sagenbuch des Preußischen Staats/Erster Band/Die Sagen des Hauses Hohenzollern/1. Die Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin#Fußnote_32">32</ref> Damit kann blos gemeint sein, daß die Juden das Land in's Unglück und Elend stürzen und dafür vom Volke vertilgt werden sollen.</p></note></div></div></body></text></TEI>