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                                             <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg723.2.239">Im Sommer 1828 besuchte uns Frau v. Löw – dieselbe, die im ersten Theile von Dahlmann's Leben<pb n="314" xml:id="tg723.2.239.1"/>
 wiederholt erwähnt wird – mit ihrer einzigen Tochter Luise, Goethe wohnte noch auf einem der Dornburger Schlösser, wohin er sich nach dem Tode Karl August's zurückgezogen hatte, und wir fuhren mit unsern Gästen einen Nachmittag zu ihm. Er hatte ja schon die Eltern der Frau v. Löw, den Grafen Diede zum Fürstenstein und dessen Gemahlin gekannt, von denen er in der ›Italienischen Reise‹ erzählt, daß er sie auf einem reizenden Landhause bei Rom besucht habe. Jetzt wurde ihm also ein Glied der dritten Generation aus dieser Familie vorgeführt. Er emfing uns im südlichen Eckzimmer des mittleren, von Ernst August launenhaft gebauten Schlößchens, saß zwischen Mutter und Tochter und war äußerst freundlich und heiter in der Erinnerung an alte schöne Zeiten, ermuntert und angefeuert durch die Blicke seiner jungen Nachbarin, die mit freudiger Begeisterung an seinen Lippen hingen. Da streifte er mit seinem Arme den ihrigen und sagte: »Ja, wenn man sich an der Jugend reibt, wird man selbst wieder jung.«</p>
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