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            <title>1171. Der Schäferstein</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title>
                  <author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author>
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                                    <p xml:id="tg3152.2.4">Auf dem Wege von Adelebsen nach Uslar liegt auf dem Schäferberge der sogenannte Schäferstein, ein großer Feldstein. Folgendes war die Ursache, daß er diesen Namen bekommen hat.</p>
                                    <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg3152.2.5">Ein junger Schäfer weidete immer am Fuße des Berges seine Heerde und verliebte sich bei dieser Gelegenheit in eine schöne Müllerstochter. Er erklärte ihr seine Liebe und begehrte sie zur Frau. Doch sie blieb spröde und wies seine Bewerbung stets ab. Endlich erklärte sie, wenn er einen <pb n="941" xml:id="tg3152.2.5.1"/>
großen Stein, der unten im Thale lag, den Berg herauf wälzen würde, dann wolle sie seine Frau werden. Der Schäfer machte sich auch daran und wälzte wirklich den Stein den Berg hinauf, als er ihn aber bis auf den Gipfel gebracht hatte, sank er todt zu Boden; dies ist der Stein, der nach ihm den Namen Schäferstein hat.</p>
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