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            <title>104. Der Rittersprung auf Altenahr</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title>
                  <author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author>
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                                    <p xml:id="tg2025.2.4">Altenahr, zuweilen auch blos Ahr genannt, ist ein Fleck im Kreise Ahrweiler. Nicht fern davon liegen auf hohem Felsen die Ruinen des alten Schlosses Ahr. Im 14. Jahrhundert herrschten dort die Ritter von Ahr. Einer von ihnen hatte eine sehr schöne Tochter, die aber einen heimlichen Liebeshandel mit dem Sohne eines benachbarten Ritters, der aber sein Feind war, unterhielt. Hart an dem schroffen Abgrunde auf der Morgenseite des Felsens stand der Hauptwartthurm, dort kletterte jeden Abend der junge Ritter zu seiner obenstehenden Geliebten hinauf; eines Abends aber, als er bei ihr war, hörten sie den Vater im Thurme, und der Jüngling sprang, um sein Mädchen nicht dem Zorn des Vaters und dem Schimpf auszusetzen, kühn in den Abgrund, nahm aber keinen Schaden, denn er fiel auf einen platten, mit Rasen bewachsenen Stein. Man zeigt die Stelle, wo er hinabsprang, noch und nennt sie den Rittersprung.</p>
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