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            <title>1093. Die Entstehung des Bernwardkreuzes</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title>
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                                    <p xml:id="tg3073.2.4">Der h. Bernward saß in einem Thurmgemach der von ihm erbauten Michaeliskirche und arbeitete an dem schönen Kreuze, welches noch heute vom ihm im Dome zu Hildesheim aufbewahrt wird. Er dachte darüber nach, wie er einen dreifachzersplitterten Spahn vom Kreuze Christi, welchen ihm seinem Lehrer der Kaiser Otto geschenkt hatte, so in vier gleiche Theile zerlegen könne, daß jeder Arm des Kreuzes einen Theil der kostbaren Reliquie enthielte. Da legte auf einmal eine unsichtbare Engelshand den vierten Theil des Spahnes in seine Hände, so daß er nun ein gleiches Stück für jedes Ende des Kreuzes hatte, wie dasselbe noch jetzt beschaffen ist.</p>
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