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            <title>26. Bertha von Hall</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title>
                  <author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author>
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                                          <seg rend="zenoTXFontsize80" xml:id="tg1947.2.2.1">(Poetisch behandelt von Montanus Bd. I. S. 112 etc. nach <hi rend="italic" xml:id="tg1947.2.2.1.1">Caesar. Heist. Dial.</hi> IV.)</seg>
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                                    <p xml:id="tg1947.2.4">Im Aggerthale unterhalb Werrath liegt ein Meierhof, Thal oder Haus Thal genannt, welcher früher ein adeliger Rittersitz war. Dort sagen die Leute, wenn sie bei nächtlicher Weile das Wasser des Weilers rauschen und einen dumpfen Fall hören: »Da stürzt Bertha von Hallen!« Von ihr geht die Sage, daß sie einen Ritter vom Thale geliebt habe, von ihren Eltern in Folge eines Gelübdes aber gegen ihren Willen in's Kloster gebracht worden sei. Trotz ihrer Weigerung und Drohung, sich ersäufen zu wollen, wenn man sie nicht wieder herauslasse, hielt man sie dort zurück; allein eines Morgens fehlte sie, und man fischte die Ertrunkene in einem Netze aus dem Weiler; ihr Geliebter aber zog nach Palästina, wo er in der Schlacht den Tod fand. Noch jetzt läßt sich um Mitternacht bei Vollmondschein an jenem Weiler eine weiße Gestalt im Nonnenkleide sehen.</p>
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