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            <title>125. Die Nonne vom Kloster Macheren</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title>
                  <author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author>
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                                    <p xml:id="tg2046.2.4">Wenn man die reizende Markung von Horchheim zurückgelegt hat, und die ersten Häuser von Lahnstein vor sich erblickt, ist noch ein Bächlein zu überschreiten. An dem verwitterten Heiligenstock, den das Bächlein begrenzt, geht in heiligen Nächten und auch wohl in den Zeiten der Lahnsteiner Kirmeß eine Nonne auf und ab; sie ist reich gekleidet und ernst, doch mild, denn sie betet mehrentheils aus einem Buche, das sie geöffnet vor sich trägt. Schon Manchen hat sie erschreckt, obgleich sie Keinen belästigt und sogar grüßt, aber wenn sie sich zeigt, so geht es den Bach hinauf in die Schlucht, toll zu; da hört man Gekreisch und wilde Lust, wüste Lieder und dazwischen die süßen Töne des <hi rend="italic" xml:id="tg2046.2.4.1">Salve Regina,</hi> dann und wann rollt auch ein feuriges Rad dem Bache zu. In dieser Schlucht soll einst das Kloster Macheren gestanden haben.</p>
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