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            <title>1144. Die Riesen im Hunnenberge</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau: Carl Flemming, 1868/71.</title>
                  <author key="pnd:104076534">Grässe, Johann Georg Theodor</author>
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                                    <p xml:id="tg3125.2.4">Der Hunnenberg bei Dransfeld ist durch eine alte Sage bekannt, welche folgendermaßen lautet. Etliche Mädchen eines benachbarten Dorfes wollten spät um Mitternacht noch Blumen von dem dichtbewachsenen Berge holen. Die Thurmuhr schlug gerade Zwölf, wie sie dort ankamen. Sie hatten vergebens gesucht, als eine starke Eisenthür einer hell erleuchteten Höhle sich ihnen plötzlich im Gebüsche öffnete. Die beherzten Mädchen traten hinein und sahen sich von gewaltigen unmenschlich großen Riesen umringt, die mit schweren Ketten bewaffnet waren und viele Fässer Gold um sich her stehen hatten. Schrecken ergriff die Mädchen und mit Schnelligkeit sprangen sie wieder zur Thüre hinaus. Aber das letzte der jungen Mädchen war zu langsam, die Thüre schlug krachend hinter ihr zu und verletzte ihr den äußersten Theil ihres Fußes: sie mußte an der Wunde sterben.</p>
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